Erde (RDM)

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Dieser Artikel befasst sich mit der Erde aus der neuen Serie. Für Informationen zur Erde der Originalserie siehe Erde (TOS).


Die Erde wie man sie in "Zur Erde!" sieht.

Den heiligen Schriftrollen zufolge ist die Erde der Aufenthaltsort des dreizehnten Stammes von Kobol. Für die Menschen der Zwölf Kolonien von Kobol ist die Existenz der Erde mehr Mythos als Geschichte.

Bei der Erde handelt es sich, wie sich im Laufe der Ereignisse herausstellt, nicht um einen, sondern um zwei Planeten. Die erste war ein Planet, der durch eine nukleare Verwüstung vor Tausenden von Jahre nicht nur zerstört wurde, sondern auch völlig von humanoiden Zylonen bevölkert wurde. Die zweite Erde ist eine üppige, bewohnbare mit Gruppen von primitiven Menschheit bereits gefüllte Welt.

Die Flotte wurde von Kara Thrace zu beiden Welten geführt. Es ist die zweite Erde, auf der die letzten Einwohner der Flotte ihr neues dauerhaftes Zuhause finden und alle ihre Schiffe (und Technologie) zurück lassen.

Ein Grund zur Hoffnung

Die Erde wird erstmals von Commander Adama bei einer Ansprache erwähnt, die er bei der Begräbniszeremonie für die Gefallenen nach der Flucht von der Ragnar Anlegestelle hält. Er behauptet, dass der Standort der Erde ein militärisches Geheimnis sei, das nur den obersten Führungsmitgliedern der Kolonialflotte bekannt sei und dass er wisse, wie sie zu finden sei (Miniserie).

In einem anschließenden Vier-Augen-Gespräch mit Präsident Laura Roslin gibt er jedoch zu, nicht die geringste Ahnung vom Standort der Erde zu haben, oder ob es sie überhaupt gibt. Er wollte in Wahrheit nur den Menschen Hoffnung geben, etwas, wofür es sich noch zu leben lohne, nachdem die gesamte Menschheit nahezu ausgelöscht wurde.

Greifbarer Glaube

Obwohl sie zunächst nicht an die Erde glaubt und Adama sogar für seine Unehrlichkeit tadelt, lässt sie ihn doch gewähren. Im Laufe der Zeit ändert sich jedoch ihre Ansicht in Bezug auf die Erde, als sie zunehmend Halluzinationen, ausgelöst durch Chamalla-Extrakt, das sie als alternative Behandlung gegen ihren Brustkrebs einnimmt, hat. Diese Halluzinationen nehmen immer mehr visionäre Ausmaße an, insbesondere nachdem die ursprüngliche Heimatwelt der Menschen, Kobol, entdeckt wird (Kobol, Teil I).

Schließlich wird der Pfeil des Apollo, ein religiöses Artefakt, von Caprica wiedererlangt; der erste in einer Reihe von Wegpunkten zur allgemeinen Position der Erde (Heimat, Teil II).

Auf Kobol befindet sich das Grab der Athene, das den Schriftrollen zufolge einen Hinweis zum Standort der Erde enthält. Mittels des zuvor geborgenen Pfeil des Apollo wird im Inneren des Grabes eine Projektion aktiviert, die die zwölf Tierkreiszeichen aus der Sicht der Erde darstellt. Dabei steht der Betrachter auf einer Wiese im Zentrum eines Steinkreises, bestehend aus zwölf Monolithen, auf denen die Sternbilder in Form von Edelsteinen eingelassen sind. Über den Monolithen sind am Nachthimmel die Sternbilder nochmals zu sehen.

Zusätzlich ist, im Sternbild des Skorpion, die Laguna Nebula zu sehen. Dieser Nebel ist der Kolonialflotte auch als Astrokörper M8 bekannt. Ebenso bekannt ist die Entfernung zu dem Nebel, da Commander Adama bemerkt, dass es ein langer Weg dorthin sei.

Mehr Hinweise zur Erde

Über ein Jahr später begegnet die Flotte einem the Fleet discovers a aufgegeben zylonischen Basisstern in der Nähe des Löwenkopf-Nebels, einem himmlischen Wegweiser den Felix Gaeta entdeckt hat (Virus). Seine Information leitete er von Gaius Baltars Ergebnissen seiner Suche nach der Erde ab. Der aufgegebene Basisstern fand eine antike Bake, die vom Dreizehnten Stamm hinterlassen wurde. Während ein koloniales Team die Sonde findet, entdecken sie auch, dass die meisten der humanoiden Zylonen tot sind, oder im sterben liegen, weshalb sie vermuten, dass die Sonde einen gefährlichen Erreger freigesetzt hat. Aus Angst, dass der Erreger die Flotte verseuchen könnte, wird sie auf dem Basisstern zurückgelassen, wo sie dann zerstört wird, da sich der Basisstern selbst sprengt (Immun)[1].

Wegen einer Nahrungsmittelknappheit muss die Flotte auf ihrer Reise zur Erde auf einem erdähnlichen Planeten anhalten um dort ihre Reserven wieder aufzustocken. Zuerst vermutet man, dass noch kein Mensch den Planeten betreten hat, doch dann spürt Galen Tyrol den Tempel der Fünf auf, ein antiker Tempel der vom Dreizehnten Stamm während einer Rast auf diesem Planeten erbaut wurde, wie in den Heiligen Schriftrollen erwähnt wird. Im Tempel soll sich laut den Schriftrollen das Auge des Jupiter befinden, ein Artefakt, welches weitere Hinweise auf den Standort der Erde verraten soll. Jedoch kommt zur selben Zeit eine zylonische Streitmacht mit den selben Absichten beim Planeten an und es kommt zu einem Beinahekonflikt zwischen Admiral Adama und dem Basisschiff-Kommando (Das Auge des Jupiter). Später stellt sich heraus, dass das Auge des Jupiter die zur Supernova geworden Sonne des Algenplaneten ist, die die Form von ringförmigen Wellen annimmt. Obwohl die Kolonialen, im Gegensatz zu den Zylonen, nicht Zeugen der Holographischen Aktivitäten im inneren des Tempels, ausgelöst durch die Nova, werden, sind die Kolonialen in der Lage die Nova als weiteren Wegweiser in Richtung des Ionischen Nebels zu deuten (Die Supernova).

Nach Erreichen des Nebels erleidet die ganze Flotte einen totalen Energieausfall. Zur selben Zeit sprinegn vier Basisschiffe in das System und starten ihre Jäger. Nicht im Stande aus dem System zu fliehen muss sich die Galactica aufden Angriff vorbereiten und startet alle Viper und Raptor. Apollo bricht aus der Formation aus und jagt einem "unbekannten" DRADIS-Kontakt nach. Der Kontakt ist Captain Kara "Starbuck" Thrace, mysteriöserweise von den Toten wiedergekehrt, mit der Neuigkeit, dass sie auf der Erde war und wisse wie man dort hin gelangt.

Die Episode "Am Scheideweg, Teil II" endet mit einem wegzoomen von der Flotte, den Zylonen, dem Ionischen System und einem Arm aus der Milchstraße und zoomt dann wieder zurück auf die zweite Erde, wodurch (dem Zuschauer) bestätigt wird, dass die Erde wirklich existiert; man erkennt eindeutig den nordamerikanischen Kontinent[2]

Gemäß dem Hybriden stammen die Letzten Fünf aus der "Heimat der Dreizehnten", die generell als die erste Erde interpretiert wird (Ans andere Ufer). Das passt zu Behauptungen aus "Das Auge des Jupiter", dass der Tempel der Fünf von Leuten vom Dreizehnten Stamm gebaut wurde.


Der restliche Text ist noch zu übersetzen

Nachdem die Flotte den Ionischen Nebel verlässt, verspürt Thrace mit jedem Sprung starke Schmerzen und fühlt, dass sich die Flotte in die falsche Richtung bewegt (Auferstehung). Sie geht mit einer Pistole bewaffnet in Präsident Roslin Quartier. Sie glaubt dass Roslin die einzige Person sei, die den Admiral zu einem Kurswechsel bewegen kann. Daraufhin wird sie in die Brig geworfen. Sie wird später freigelassen, übernimmt das Kommando der Demetrius und wird auf die Suche nach der Erde geschickt (Die letzten Fünf).

Ankunft und Ruinen

Eine Stadt in Ruinen.

Später und wieder auf der Galactica wird Starbuck wird von Anders und Tyrol darüber informiert, dass irgendetwas an ihrer Viper anders ist. Sie steigt in ihr Cockpit und schaltet ihre Geräte ein. Daraufhin empfängt sie ein Signal, ein koloniales Notsignal, dass nur ihre Viper empfangen kann. Nach Beschluss, dass es sich hierbei wahrscheinlich um einen Wegweiser zur Erde handelt, plant die Flotte einen Sprung und kommt im Orbit des Planeten an, was zu einem ekstatischem Jubel überall in der Flotte führet.

Jedoch ist die Freude nicht von langer Dauer. Eine zylonisch-menschliche Landegruppe steht an einem Strand und betrachtet die Ruinen einer zerstörten Stadt. Weiters schlägt der Geigerzähler aus und bestätigt Radioaktivität, was nahe legt, dass die Stadt — und möglicherweise der ganze Planet — einer nuklearen Katastrophe zum Opfer gefallen ist (Zur Erde!).

Die Ruinen sind "tausende Jahre alt." (Battlestar Galactica: Die 10 wichtigsten Sachen die du wissen musst).

Weitere Untersuchungen des Planeten ergeben, dass der Planet vor ca. 2.000 Jahren einen nuklearen Holocaust erleiden musste. Es gibt noch immer geringe Strahlenwerte in der Erde und im Wasser und es ist nicht gesund, sogar nach so langer Zeit, hier zu leben. Weiters entdeckt man die Wahrheit über die Einwohner des Planeten: Der Dreizehnte Stamm war eine Art Zylonen. Unter ihnen lebten einmal die Letzten Fünf, deren Erinnerungen der Zerstörung in Bruchstücken wieder aufflackert, als sie die Ruinen erforschen.

Diese Erde ist vergiftet und verlassen. Die Flotte, ernst demoralisiert, beginnt eine halbherzige Suche nach einem anderen Planeten den sie bewohnen können (Die Strömung erledigt den Rest).

Samuel Anders, dessen Erinnerungen seines vergangenen Lebens nach einer Schusswunde an seinem Kopf wieder vollständig zurückkehrt, erzählt, dass die Zenturios auf der Erde ihre Meister getötet haben. Als er beschreibt wie die Letzten Fünf endlich die Zwölf Kolonien erreicht haben sagt er "Es ist wieder geschehen!" (Das verlorene Paradies).



  1. Durch die Enthüllung, dass die Letzten Fünf diese Sonde vermutlich hinterlassen haben, kann es sein, dass die humanoiden Zylonen der Erde eine natürliche Immunität gegen diesen Erreger entwickelt haben, den sie versehentlich auf der Sonde hinterlassen haben und der später ihre eigenen Geschöpfe töten wird.
  2. Das Bild der Erde lässt auch auf das Alter der Erde schließen: Man erkennt das Mississippi Delta, eine Formation, die sich zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert der realen Erde gebildet hat. Jedoch wird in "Götterdämmerung, Teil II offenbart, dass die Serie ca. 148.000 Jahre vor Christus spielt. Demnach handelt es sich hier höchstwahrscheinlich um einen Fehler der Grafischen Effekte.