Kampfstern, Galactica-TypAus Battlestar Wiki(Weitergeleitet von Kampfstern (RDM))
Dieser Artikel befasst sich mit der ursprünglichen Kampstern-Klasse aus der neuen Serie (zu der die Galactica gehört). Für Informationen über die Kampfsterne der alten Serie, siehe Kampfstern (TOS). Für Informationen über die neuen Kampfsterne der Mercury-Klasse, siehe Mercury-Klasse.
ÜberblickZerstörter Kampfstern des Galactica-Typs über Caprica (Miniserie) Ein Kampfstern des Galactica-Typs ist ein koloniales Großkampfschiff, das die Fähigkeiten eines Flugzeugträgers und eines Schlachtschiffes in sich vereint. Die ersten zwölf dieser Kampfsterne wurden zu Beginn des Zylonenkrieges gebaut, wobei jeder eine der Zwölf Kolonien repräsentierte (Miniserie). Nach Ende des Krieges blieben die ersten Kampfsterne weiter im Dienst und es wurden viele neue gebaut. Zur Zeit des Falls der Zwölf Kolonien war die Galactica der letzte noch im Dienst befindliche Kampfstern ihrer Art, stand aber ebenfalls kurz vor der Stillegung. Die ursprünglichen Kampfsterne sind über 1414 Meter lang und beherbergen mindestens 4 Geschwader Viper-Raumüberlegenheitsjäger zu je 20 Stück, sowie mehrere nukleare Gefechtsköpfe. Ein voll bewaffneter Kampfstern ist in der Lage, eine Vielzahl offensiver Operationen durchzuführen, während seine Verteidigungseinrichtungen gleichzeitig maximalen Schutz sowie die Möglichkeit, dem Feind im Nahkampf zu begegnen, bieten. LayoutDas grundlegende Design der Galactica und ihrer Schwesterschiffe kann in zwei Hauptsektionen unterteilt werden: die Haupthülle und die zwei Landebuchten. HaupthülleSie stellt den Hauptteil eines Kampfsterns dar und kann wiederum in drei Teile unterteilt werden:
LandebuchtenDie Landebuchten befinden sich mittschiffs sowohl Steuerbord als auch Backbord in speziellen Gondeln. Sie enthalten die Start- und Landeeinrichtungen für die Vipergeschwader und Raptoren. Während des normalen Betriebs befinden sich diese Gondeln außerhalb der Haupthülle, nur für einen Überlichtsprung werden sie eingefahren. Jede Gondel besteht aus zwei Hauptdecks: der oben liegenden Landebahn, die sich über die gesamte Länge der Gondel erstreckt, und darunter die aus mehreren Startröhren bestehende Startbahn. Das vordere Ende der Landebahn dient zudem als Startbahn für Raptoren und Shuttles. Die Landebahn ist groß genug um verschiedenste Typen kolonialer Schiffe aufzunehmen, selbst große Passagierschiffe wie den Kolonial Transporter 798. Im oberen Teil der Landebahn befinden sich Andockringe, die eine Verbindung zwischen dem angedockten Schiff und dem Kampfstern ermöglichen. Das Hangardeck unterhalb der Landebahn wird vor allem zur Aufbewahrung der Jäger verwendet. Wartung, Betankung und Bewaffnung sowie die Startvorbereitungen finden ebenfalls hier statt. Das Hangardeck zieht sich durch die gesamte Länge der Gondel, kann aber zur Schadenskontrolle in fünf voneinander abgeschottete Sektionen unterteilt werden. Jede Sektion enthält acht Startröhren, zwei Startkontrollstationen und einen Lift zur Landebahn. SpezifikationenAbmessungenEinen Eindruck von der Größe eines Kampfsterns erhält man folgendermaßen: Ein Kampfstern ist über vier mal länger als ein Flugzeuträger der Nimitz-Klasse. Die Landebuchten sind fast doppelt so lang und mehr als 45 Meter breiter. Ihre Höhe entspricht in etwa der der Nimitz-Klasse von der Wasserlinie bis zur Spitze des Turms. Der "Alligatorkopf" ist so breit wie das Flugdeck der Nimitz-Klasse lang. Jede Triebwerksgondel eines Kampfsterns ist groß genug um einen kompletten Flugzeugträger aufzunehmen. AntriebDie Galactica mit allen aktivierten Sublichttriebwerken (33 Minuten) Trotz ihrer enormen Größe sind Kampfsterne extrem manövrierfähig und können sogar an Raumstationen wie das Ragnar Depot andocken. Kampfsterne sind nicht für den atmosphärischen Flug gedacht, können aber den Stürmen in der oberen Atmosphäre von Gasriesen wie Ragnar widerstehen (Miniserie). Die Überlichtsysteme eines Kampfsterns sind sehr genau, wodurch es möglich ist, das Schiff gefahrlos in einen synchronen Orbit über jeden beliebigen Punkt eines Planeten (Miniserie), mitten in ein Asteroidenfeld (Die Hand Gottes) oder eine dichte Ansammlung von Schiffen (Die verlorene Flotte) zu platzieren. Ihre Reichweite ist den zylonischen Systemen allerdings weit unterlegen (Kobol, Teil I). EinsatzdauerKampfsterne sind dazu gedacht, lange Zeit ohne Versorgung operieren zu können. Ihre Wasseraufbereitungsanlagen sind so effizient, dass sie mehrere Jahre im Einsatz sein können ohne wieder aufgefüllt werden zu müssen (Wassermangel). Kampfsterne sind außerdem in der Lage größere Reparaturen selbständig durchzuführen (Miniserie, Wassermangel), und verfügen auch über kleinere Fabrikationsanlagen (Das Tribunal). Gemüse und Dosenware werden in Titaniumschränken aufbewahrt. ComputersystemeDie ursprünglichen Kampfsterne verfügten vorsätzlich über keinerlei Computernetzwerke oder drahtlose Kommunikationsgeräte, da die Zylonen in der Lage waren diese zu infiltrieren und zu ihrem Vorteil zu nutzen (Miniserie). Auch wenn Computer für die Navigation, Schadenskontrolle, Feuerleitung und Berechnung der Überlichtsprünge verwendet werden (Die verlorene Flotte), sind diese nicht miteinander verbunden, für den Fall das einer von ihnen kompromittiert wird. Auf Veranlassung ihres letzten kommandierenden Offiziers, William Adama, wurden auf der Galactica auch nach dem Zylonenkrieg, und während der langen Friedenszeit, keine Computernetzwerke installiert. Dies bedeutete aber auch, das das neue CNP, mit dem fast alle anderen Schiffe der Kolonialflotte ausgestattet wurden, auf der Galactica nicht eingesetzt werden kann. Es wurde zwar installiert, da es aber auf vernetzte Computer angewiesen ist um optimal zu funktionieren, wurde es nie in Betrieb genommen und mit Ausbruch des zweiten zylonischen Krieges wieder deinstalliert. BewaffnungFlaksperrfeuer durch Galacticas Hauptgeschütze ("Die verlorene Flotte")
BesatzungDie Besatzungsstärke der Galactica betrug kurz vor ihrer geplanten Stillegung etwa 2800 Personen. Auf einem voll ausgestatteten und bemannten Kampfstern ist diese Zahl mit Sicherheit noch weitaus höher. LebenserhaltungEtwa 12 CO2-Wäscher, die zur Sauerstoffaufbereitungsanlage gehören und die Atemluft mit Sauerstoff auffrischen und Kohlendioxyd herausfiltern, befinden sich über das ganze Schiff verteilt (Die Reporterin). Anmerkungen^ In der Episode "Wassermangel" gibt Baltar die zivile Bevölkerung mit 45.265 Personen an. Zieht man diese Zahl von der Gesamtzahl der Überlebenden in dieser Folge - 47.958 - ab, so erhält man 2693. In seinen Podcasts zur Serie erwähnte Ronald D. Moore des öfteren, das die Galactica nur über die halbe Besatzungsstärke verfügt. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||



