Dreizehnter Stamm (RDM)

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Dreizehnten Stamm aus der neuen Serie. Für Informationen zum Dreizehnten Stamm der Originalserie siehe Dreizehnter Stamm (TOS).


Der Dreizehnte Stamm, eine Gruppe von frühen Zylonen, verließ Kobol und seine Schwesterstämme in etwa 4000 Jahre vor dem Ausbruch des zweiten Zylonenkrieges. Die verbliebenen zwölf Stämme lebten noch ca 2000 Jahre auf Kobol doch auch sie verließen den Planeten und gründeten die Zwölf Kolonien (Das Auge des Jupiter).[1]

"...Die heiligen Schriftrollen sagen, dass der Dreizehnte Stamm Kobol in den frühen Tagen verließ. Sie reisten weit und bauten ihre Heimat auf einem Planeten, genannt Erde ...welche um einen unbekannten, weit entfernten Stern kreist." (Miniserie)

Einige Zeit lang haben offenbar Reisen von der Erde nach Kobol statt gefunden, da die Heiligen Schriften einen Überblick über die Reise zur Erde geben. Laura Roslin besagt, dass die Wirkung der Erde auf die 12 anderen Stämmen so bedeutend war, dass die Sternbilder der Tierkreiszeichen von der Erde, die man ja in der 3D-Projektion im Grab der Athena sieht, für die ursprünglichen Fahnen der Zwölf Kolonien verwendet wurden, und die alten Namen der Zwölf Kolonien entsprachen den Namen dieser Sternbilder (Heimat, Teil II).

Zumindest ein paar der Götter von Kobol verblieben, um den Exodus der Zwölf Stämme zu beobachten. Einer von ihnen war Athena, die aufgrund ihrer Verzweiflung über den Exodus in den Tod gesprungen ist.

Das Grab der Athena war der erste Wegweiser zur Erde (Heimat, Teil II)

Commander William Adama gibt fälschlicher Weise an, den Weg zu Erde zu kennen, um den verzweifelten Überlebenden einen Grund und eine Hoffnung zum Weiterleben nach ihrer Flucht aus den zerstörten Kolonien zu geben (Miniserie). Später finden Adama und andere, durch die Bemühungen von Präsident Roslin ein Grab auf Kobol, das eine Karte und genügend Hinweise offenbart, welche die Flotte zu den wahren Koordinaten der legendären dreizehnten Kolonie führt (Heimat, Teil II).

Eine Bake in der Nähe des Löwenkopf-Nebels, zurückgelassen vom Dreizehnten Stamm, aber von den Zylonen gefunden (Virus)

Über ein Jahr später finden die Zylonen eine antike Sonde im Löwenkopf-Nebel, vermutlich ist dies der erste greifbare Beweis für die Existenz des Dreizehnten Stammes. Die Sonde enthält jedoch einen Virus, der sich als besonders tödlich für die Zylonenon und das Basisschiff herausstellt. Die Zylonen fürchten den Virus so sehr, dass sie das Basisschiff aufgeben und ihr Auferstehungsschiff weit von dem Basisschiff entfernen, um zu verhindern, dass sich sterbende infizierte Zylonen downloaden und die bioelektrische Komponente des Erregers zu der übrigen Zylonen Bevölkerung übertragen. Die Sonde wird letztendlich zerstört, da das Basisschiff eine Selbstzerstörung einleitet ("Virus", "Immun").

Der Dreizehnte Stamm hatte offenbar einen Planeten als Raststation auf seiner langen Reise. Sie siedelten auf einem Planeten und bauten einen Tempel für die Fünf Priester die eine mysteriöse Gottheit anbeteten. Über 4000 Jahre später wird der Tempel der Fünf von der Flotte entdeckt. Die Kolonisten glauben, dass sich ein Artefakt namens "Auge des Jupiter" auf dem Planeten befindet und es eine weitere Markierung auf dem Weg zur Erde ist (Das Auge des Jupiter).

Der Tempel der Fünf, ein seltsamer Wegweiser (Rapture)

In Wirklichkeit gibt es aber gar kein solches Artefakt. Das Auge des Jupiter ist eigentlich ein Bild dass die sterbenden Sonne des Planeten hinterlässt. Kurze Zeit vor der bevorstehenden Supernova des Sterns tritt eine seltsame und höchst unwahrscheinliche Abfolge von Ereignissen auf, nachdem sich beide, zylonische und koloniale Truppen, auf diesem unscheinbaren "Algenplaneten" treffen um, den legendären verlorenen Tempel zu finden. Nachdem sie das System verließen, stellten die Kolonisten fest, dass die Nova einer anderen älteren Nova ähnelt, die sich in der Zeit des Exodus des Dreizehnten Stammes ereignete und sich im Ionischen Nebel befindet und glauben, dass sie einen weiteren Wegweiser zur Erde gefunden haben.


Der Tempel war offenbar dazu gebaut, um einem Menschen eine Vision zu geben, sowie der Stern sich in eine Supernova verwandelt. [2] Statt dass ein Menschen den Mechanismus benutzt, verwendet jedoch ein Nummer Drei Zylone das Gerät, in dem Glauben, dass es die Identitäten der Letzten Fünf Zylonen Modelle offenbart, die in der Zylonengeschichte entweder absichtlich oder versehentlich verlorengegangen sind. Nur Gaius Baltar sieht wie dieser Mechanismus benutzt wird, aber selber ist nicht in der Lage das Gerät zu nutzen, bis es zu spät dafür ist, da es sich inzwischen abgeschalten hat, weil das Licht der Nova durch die Schatten ihrer Schockwelle verschwunden ist (Die Supernova).

Der Ionische Nebel.

Während die Flotte dem Ionischen Nebel immer näher kommt, beginnen vier Koloniale Fragmente einer seltsamen Melodie zu hören. Laura Roslin, deren Krebs wieder zurückgekehrt ist und ihn wieder mit Chamalla zu bekämpfen versucht, beginnt Visionen von dem Opernhaus zu haben. In den Visionen kommt sie, Sharon Agathon und Caprica-Sechs vor, welche in den Gängen herumlaufen und versuchen Hera Agathon zu fangen. Roslin und Agathon treffen sich mit der inhaftierten Caprica Sechs und erkennen, dass alle drei den selben Traum hatten.

Als die Flotte den Nebel erreicht, wird Roslin fast ohnmächtig. Die vier Besatzungsmitglieder, die musikalische Halluzinationen haben hören jetzt nicht nur eine schlüssige Melodie, sondern auch Texte und treffen aufeinander. Die vier erkennen, dass sie auch Zylonen sein könnten, aber sie entscheiden sich, ihre Arbeit als Koloniale fortzusetzen. Die gesamte Flotte verliert aus unbekannten Gründen für eine Zeit Energie.

Nachdem auch eine Zylonenflotte den Nebel erreicht, werden Viper gestartet, um sie abzufangen. Ein Pilot, Lee Adama, entdeckt auf seinem DRADIS ein mysteriöses Flugobjekt und versucht es abzufangen. Zusätzlich zu dem Geheimnis des Ionischen Nebels fliegt plötzlich Kara Thrace, eine totgeglaubte Pilotin, mit ihrer Viper Mark II neben Apollo her und erzählt ihm, dass sie auf der Erde war und die Flotte dorthin führen kann (Am Scheideweg, Teil II).[3]

Nachdem die Menschen zusammen mit den zylonischen Rebellen die Erde erreicht haben, müssen sie feststellen, dass diese vor langer Zeit in einem Krieg mit nuklearen Waffen völlig verwüstet wurde (Zur Erde!) . Doch ist dies nicht alles, denn bei Ausgrabungen am Strand findet man den Kopf eines Zenturion, dessen Desgin jedoch weder den Menschen, noch den Zylonen bekannt ist. Zuerst nehmen Adama und Roslin an, dass die Menschen der Erde ebenfalls Zylonen erschufen und diese womöglich die Menschen auslöschten, doch DNA Untersuchungen der Skeltte ergeben, dass alle Menschen des 13. Stamms selbst Zylonen waren (Die Strömung erledigt den Rest).

Referenzen

  1. In "Das Auge des Jupiter" sagt Tyrol, dass "Unsere erste Radiokarbon-Datierung deutet darauf hin, dass der Tempel ist mindestens 4000 Jahre alt ist, was mit dem Exodus des Dreizehnten Stammes zusammentrifft." Das ist das älteste Datum, das bis jetzt in der Zeitlinie der Serie genannt wird, aber es passt auch nicht zu den früher gegebenen Angaben von Pythia und ihrer Arbeit wie von Elosha in "Kobol, Teil I" beschrieben wird, wo sie sagt, dass der Exodus aller Dreizehn Stämme vor ca 2000 Jahren stattfand. Ein weiterer Widerspruch tritt in "Immun" ein, als Adama sagt, dass "Nach Dr. Cottle der Virus genau der gleiche ist, von dem berichtet wird, dass er vor über 3000 Jahren, um die gleiche Zeit als die Dreizehnte Kolonie Kobol verließ ausbrach." Siehe auch Zeitlinie.
  2. Die alten Stämme waren offenbar sehr gut bei der Schaffung von holografischen und visionären Mechanismen. Das Grab der Athena verwendet scheinbar eine 3D Projektion um allen anwesenden den Weg zur Erde zu zeigen. Die Vision im Tempel wurde jedoch nicht von Baltar gesehen, was bedeutet, dass ihm eine andere Technologie zur Verfügung stand.
  3. Bezogen auf den podcast für diese Episode hat Lee Adama keine Halluzinationen, als er Kara Thrace sieht.

ms:Triba Ke-13