Richard Hatch

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Richard Hatch
Richard Hatch
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Spielt: Captain Apollo (TOS)
Thomas Zarek (RDM)
Rylo (Voice) (Video Game)
Geburtsname: Richard Lawrence Hatch
Spitzname:
Geburtsort: Santa Monica, USA
Geburtstag: 21. Mai 1945
Todestag: 7. Februar 2017
Todesalter: 71
Eltern: John Raymond und Elisabeth Hatch
Geschwister: 4
Ehepartner: Joe Maria Distante (1966 - ?) (geschieden) (1 Kind)
Kinder:
Familienstand: Geschieden
Nationalität: USA USA


Richard Lawrence Hatch war ein US-amerikanischer Schauspieler und Schriftsteller. Hatch ist am bekanntesten für die Darstellung der Rolle von Captain Apollo in der Originalserie Kampfstern Galactica sowie für seine Versuche, die Serie wiederzubeleben, insbesondere in Form seines Werbetrailers Battlestar Galactica: The Second Coming sowie seiner verschiedenen Romane. 2004 porträtierte er Tom Zarek in der Neuinterpretation Battlestar Galactica und war damit der einzige Schauspieler der Originalserie, der auch in der überarbeiteten Serie auftrat.

Biografie

Richard Hatch wurde am 21. Mai 1945 in Santa Monica, Kalifornien, geboren. Seine Eltern sind John und Elisabeth Hatch, die sich kurz nach seiner Geburt (1947) scheiden ließen; er hat einen zwei Jahre älteren Bruder.

Schon im Alter von acht Jahren hatte Hatch klassischen Klavierunterricht und wollte damals eine Karriere als Pianist beginnen; dies änderte sich aber, als er seine Teenager-Jahre erreichte. Während seiner Highschool-Zeit war er ein aktiver Sportler und hoffte darauf, in der Disziplin Stabhochsprung, an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Hatch besuchte das Harbor College in San Pedro und hatte nur ein geringes Interesse an der Schauspielerei, da er sich für zu schüchtern und unsicher hielt. Dies änderte sich nach dem Attentat auf John F. Kennedy.

Der noch immer schüchterne Hatch freundete sich einige Jahre später mit Elliot Mince an, auf dessen Rat hin schrieb er sich am "Eric Morris Actors Workshop" ein. Hatch ist überzeugt, dass dieser Kurs sein Leben veränderte. Hatch begann seine Theaterkarriere mit dem Los Angeles Repertory Theatre und trat dort in Musicals wie Peeper Street und Name Game sowie mit Is Dead in Chicago auf. 1967 zog er nach New York City, wo er an verschiedenen Off-Broadway-Produktionen mitwirkte und mit einem Obie Award ausgezeichnet wurde.

Seine eigentliche Fernsehkarriere begann im Jahr 1970 als er die Rolle des "Philip Brent" in der beliebten Serie All My Children darstellte. Im Anschluss daran folgten Gastauftritte in den bekanntesten 70er-Jahre Serien (Cannon, Hawaii Fünf-Null, Barnaby Jones und Kung Fu). 1976 spielte er ein Jahr lang an der Seite von Karl Malden in den Die Straßen von San Francisco den Ersatzmann für Michael Douglas, den Polizisten "Dan Robbins". Die Serie wurde im darauffolgenden Jahr nicht mehr verlängert, aber dies ermöglichte es ihm, 1978 eine der Hauptrollen in der bekannten ABC-Serie Kampfstern Galactica zu übernehmen. Für seinen Einsatz als Captain Apollo wurde Hatch sogar für den Golden Globe nominiert.

Den Sprung in die Serienwelt des nächsten Jahrzehnts schaffte der sympathische Mime durch Rollen in MacGyver, Love Boat, Hotel, Denver Clan, Mord ist ihr Hobby und Die Waltons problemlos. Als seine Auftritte rarer wurden, verfasste er einige Fantasybücher über das Galactica-Universum. 1990 kehrte Hatch zu Tagesseifenopern zurück und trat in 12 Folgen von California Clan auf. Er spielte den Charakter "Steven Slade". In der Mitte dieses Jahrzents besuchte er für 2 Folgen die Die Rettungsschwimmer von Malibu.

Doch auch auf der großen Leinwand war Hatch regelmäßig zu sehen. In Deadman's Curve (1978) konnte er, an der Seite von Bruce Davison, auch seine musikalische Ader ausleben und in Charlie Chan und der Fluch der Drachenkönigin Michelle Pfeiffer für sich gewinnen. Mit Beginn der 80er Jahre war Hatch in vielen Action-/Kriegsfilmen (Ghetto Blaster, Delta Force Command 2), aber auch noch mal als SciFi-Held in strahlender Rüstung Gefangene des Universums (1983) zu sehen.

1980 gründete Hatch die Produktionsfirma Su-Shann und organisiert seit diesem Zeitpunkt Workshops und Seminare die darauf ausgerichtet sind den Leuten ihre Talente vorzuführen und diese dann richtig zu nutzen. Er rief, in diesem Zusammenhang, auch die "Durchbruch zum Erfolg"-Grundübungen ins Leben und inspirierte dadurch die Leute eine höhere Eigenproduktivität und eine positive Lebenshaltung zu erreichen.

Seit dem Ende des ursprünglichen Kampfstern hat Hatch seine Liebe zur Galactica durch Bücher, die an das Serienende anknüpfen, zum Ausdruck gebracht. Zusätzlich arbeitete er an einer Weiterführung der Serie im Fernsehen. Außer den sieben Büchern hat Hatch auch einen Werbeclip zur Wiederbelebung von Galactica geschaffen: Battlestar Galactica: Second Coming. Auf SciFi-Conventions erfreute sich der Trailer großer Beliebtheit und viele Fans hatten die Hoffnung, dass Hatchs Galactica-Version 3.0-Variante den Zuschlag bei der Fortsetzung der Serie erhalten würde. Während er der neuen Battlestar Galactica-Serie zunächst offen skeptisch gegenüberstand, hat er sie als eine andere Interpretation der Reisen der Galactica anerkannt und akzeptiert und hat mit Freuden die Rolle des Tom Zareks angenommen.

Neben seinen Versuchen, die ursprüngliche Kampfstern Galactica wiederzubeleben, schuf Hatch 2005 einen Trailer für seine eigene Weltraumoper mit dem Titel The Great War of Magellan.

Persönliches

  • Hatch hat einen Sohn, Paul Michael Hatch (1967) aus der kurzen Ehe mit Jo Marie. Zu Beginn der 80er Jahre holte er Paul zu sich nach Beverly Hills.
  • Richard Hatch war mit Joe Maria Distante verheiratet. Bald nach der Geburt ihres Kindes begann das Paar jedoch, getrennt zu leben. Sie hielten den Grund ihrer Trennung geheim.
  • Nach seiner offiziellen Trennung von Joe Maria begann Hatch mit Sophie LaPorte auszugehen, die als Co-Autorin und Co-Produzentin des Pilotfilms für "Battlestar Galactica: The Second Coming" arbeitete. Sie trafen sich monatelang und hielten ihre Beziehung aufrecht unter dem Radar.
  • Hatch starb am 7.2. 2017 im Alter von 71 Jahren an den Folgen von Bauchspeicheldrüsenkrebs in einem Krankenhaus in Los Angeles.

Externe Links