Schlacht um das Auferstehungsschiff

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Schlacht um das Auferstehungsschiff
Die Galactica und die Pegasus greifen ein Basisschiff an.
Konflikt: Zweiter zylonischer Krieg
Datum: 6 Monate nach dem Fall der Zwölf Kolonien, etwa knapp 48 Stunden nach den Ereignissen in "Die Auferstehung, Teil I"
Ort: Interstellarer Raum, genauer Ort unbekannt
Ergebnis: Eindeutiger kolonialer Sieg
Zerstörung eines zylonischenAuferstehungsschiffs
Kontrahenten
Überreste der Kolonialflotte Zylonen
Befehlshaber
Admiral Helena Cain
Commander William Adama
Basisschiff-Kommando
Truppenstärken
Kampfstern Galactica
Kampfstern Pegasus
80-90 Viper
30-40 Raptor
Blackbird
Das Auferstehungsschiff
2 Basisschiffe
1000 Jäger
100 Schwere Jäger
Materielle Verluste
Die Blackbird
mindestens 1 Raptor
1-2 Basisschiffe
1 Auferstehungsschiff
Opfer
4 10.000+
Schlachten-Chronologie
Vorherige Nächste
Unentschieden zwischen Galactica und Pegasus Schlacht um das Auferstehungsschiff Schlacht im Binären Sternensystem
Zu sehen in: Die Auferstehung, Teil II


Die Schlacht um das Auferstehungsschiff ist Galacticas zweiter offensiver Schlag gegen die Zylonen. Unterstützt von einem zweiten Kampfstern greifen sie ein zylonisches Auferstehungsschiff an, in der Hoffnung sie dadurch zu bringen deren Verfolgung der Flotte nocheinmal zu überdenken.

Hintergrund

Nacdem sich der Kampfstern Pegasus mit dem größeren Teil der Überreste der Menschheit, geführt von der Galactica vereinte, erzählt deren kommandierender Offizier, Admiral Cain, dass die Pegasus eine zylonische Flotte verfolgte und nachdem sie sich die Logbücher der Galactica ansah, erkannte sie, dass eben diese Flotte die Galactica und deren Flotte verfolgte; eventuell schon seit Monaten. Vorhergehende Langstreckenaufklärungsmissionen der Pegasus ergaben, dass die zylonische Flotte aus zwei Basissternen, etwa einem Dutzend Unterstützungsschiffen und einem unbekannten Schiff, größer als ein Basisstern, bestand. Die zylonische Flotte scheint dieses Schiff zu beschützen. Admiral Cain und Commander Adama erkennen den voraussichtlichen Wert den das Schiffe für die Zylonen hat und beginnen die Planung einer Operation und die Bündelung ihrer Ressourcen, um die Zylonenflotte anzugreifen.


Starbuck kehrt mit dem Blackbird Tarnschiff und einer Reihe von unglaublich detaillierten Fotos des unbekannten Schiffes von einer unerlaubten Aufklärungsmission zu der Zylonenflotte zurück. Inzwischen hat Dr. Gaius Baltar, durch die Befragung der inhaftierten Zylonin Gina Inviere, den Namen des Schiffes herasgefunden. Thrace, Admiral Cain und Commander Adama erkennen, dass es sich bei dem Auferstehungsschiff um ein Sicherheitsnetz für die Zylonen, welche die Flotte verfolgen, handelt. Ohne dieses Sicherheitsnetz würden sich die Zylonen die Verfolgung der Flotte wohl nocheinmal genau überlegen. Wenn der Körper eines Zylonen dabei ist zu sterben, ohne dass ein anderer Körper in der Lage ist das übermittelte Bewusstsein aufzunehmen, würden die Zylonen nicht nur entscheidende Spionagenachrichten über die Vorgänge auf der Flotte verlieren, sondern es würde auch das Bewusstsein dieser Zylonen unwiderruflich verloren gehen.


Die Schlacht

Der neue CAG der Pegasus, Captain Thrace bedient sich wieder einmal ihres unkonventionellen militärischen Denkens bei der Formulierung eines wirksamen Angriffsplans, um die Zylonen in eine Falle der Kampfsterne zu locken.

Der Plan sieht vor, dass die Flotte, bestehend aus der Galactica und ihrer ursprünglichen zivilen Flotte sich in der Nähe versammelt und dort vorgibt Minenarbeiten durchzuführen. Sobald die Zylonen ihre Jäger losschicken sollten die Galactica und die meisten anderen Schiffe das System verlassen. Nur einige wenige Schiffe sollten zurückbleiben und Probleme mit ihrem Sprungantrieb vorzutäuschen und versuchen mit Unterlichtgeschwindigkeit zu fliehen, um die Jäger weit weg zu locken. Die restlichen Lockvögel sollten aus dem System springen, sobald die Jäger zu nahe kommen. Sobald die Lockvögel die Jäger weggelockt haben, springen die Galactica und Pegasus in direkte Nähe zu den Basisschiffen und greifen diese an. Währenddessen wird Lieutenant Lee "Apollo" Adama mit der Blackbird zum Auferstehungsschiff springen und dessen Sprungantrieb mit einer Rakete zerstören, damit es nicht wegspringen kann. Die Vipergeschwader von beiden Kampfsternen sollten dann das Auferstehungsschiff zerstören (Die Auferstehung, Teil I).

Der Angriff wird mit minimalen Verlusten auf kolonialer Seite erfolgreich umgesetzt. Ohne ihre Jägerunterstützung und ohne eigene Geschütze sind die Basisschiffe keine Gegner für die kombinierte Feuerkraft der Galactica und der Pegasus.

Momente nach dem deaktivieren des Sprungantriebes des Auferstehungsschiffes, kollidiert die Blackbird mit einem abgeschossenen Raptor, wodurch das fragile Tarnschiff zerstört wird. Lee Adama gelingt es aus dem Schiff auszusteigen, doch sein Fluganzug bekommt dabei einen kleinen Riss. Apollo driftet frei im Raum und kann die Schlacht von einem einzigartigen Blickwinkel aus beobachten, während sein Anzug an Sauerstoff verliert. Er wird von Racetracks SAR-Raptor der Galactica gerettet.

Kurz nach der Zerstörung des Auferstehungsschiffes und mindestens eines Basisschiffes springen die überlebende zylonischen Kräfte weg, was einen erheblichen kolonial Sieg markiert (Die Auferstehung, Teil II).


Strategische Auswirkungen

Die Schlacht um das Auferstehungsschiff ist das erste mal seit dem Beginn des Zweiten Zylonenkrieges, dass mehrere koloniale Kampfsterne mehrere zylonische Basisschiffe in einer Schlacht bekämpfen. Der Fall der Zwölf Kolonien war weniger ein Kampf sonder mehr eine einseitige Tötung der Kolonisten durch die Zylonen. Die darauf folgenden Versuche der Galactica um den Zylonen das Verfolgen der zivilen Flüchtlingsflotte abzuschlagen, die sie beschützt und die Schlag-zu-und-hau-ab Angriffe der Pegasus auf die Zylonen hatten nie das entscheidende Niveau erreicht den Angriff einer zylonischen Flotte zu vereiteln und sie vom Schlachtfeld zu zwingen (Galacticas Zerstörung eines Basisschiffes war das Ergebnis einer versteckten Atombombe und nicht des offenen Kampfes).

Nach dieser Niederlage gegen die koloniale Flotte verlieren die Zylonen die Kampfinitiative, die sie seit den Eröffnungsangriffen sechs Monate zuvor hatten. Nach dieser Schlacht hatten die Zylonen Angst vor Großangriffen und verzichteten auf ihre Massenangriffe. Während zuvor noch ein einziger Basisstern zuversichtlich in die Nähe der Galactica und ihrer Fliegerstaffel gesprungen wäre (so wie in der zweiten hälfte vom Kampf um Kobol), sind sich die Zylonen nun bewusst, dass ein solcher Angriff in einem wirklichen Tod enden würde und nach der Zerstörung des Auferstehungsschiffes stoppen sie die aktiv Jagd der Flotte für einige Monate. Die gesamte Zylonenstrategie im Krieg verändert sich. Statt ständig zu versuchen die gesamte Flotte, die von der Galactica und der Pegasus bewacht wird zu zerstören, nehmen sich die Zylonen kleinere Ziele vor, mit geringem Risiko, die sie durch Schlag-zu-und-hau-ab Angriffe auf gerade passende Ziele erreichen wollen. Für einen vollen Monat, während die Kolonialen in einem Asteroidengürtel Mineralien abbauen, verbreitet ein Geschwader der Zylonen, einschließlich dem Jäger mit dem Spitznamen Scar, unter den kolonialen Viperstaffeln mit Überaschungsangriffen Angst un Schrecken. Selbst zwei Monate nach der Schlacht, in der Schlacht im Binären Sternensystem, ziehen die Zylonen es vor einzelne Schiffe in die Falle zu locken, anstatt sich der kolonialen Flotte direkt zu stellen, wie sie es in der Vergangenheit taten (Mensch und Maschine).


Anmerkungen

  • Die Schlacht um das Auferstehungsschiff hat viele Ähnlichkeiten mit der Schlacht um Midway. In beiden änderte sich die strategische Lage des Krieges in einer entscheidenden Schlacht. Bei Midway wurde die japanische Flotte während der Schlacht von der USS Yorktown überascht, von der sie angenommen hatten, dass sie zerstört oder unbrauchbar sei und dieses Schiff veränderte das Kräftegleichgewicht zugunsten der Amerikaner. In dieser Schlacht wurden die Zylonen vom Auftauchen der Pegasus überascht, ein Schiff von dem sie dachten, dass es bei den Eröffnungskämpfen des Krieges zerstört wurde, und verdoppelten somit die Feuerkraft der Kolonialen. Schließlich basiert auch Apollos Erfahrung vom Ausstieg aus seiner Maschine mitten in der Schlacht und dem hilflosen Zuschauen auf der Grundlage der realen Lebenserfahrungen von George H. Gay, Jr.. Georges Flugzeug wurde während der Schlacht von Midway abgeschossen und er erlebte die gesamte Schlacht während schwimmende im Ozean.
  • Die Schlacht um das Auferstehungsschiff veränderte die zylonische Taktik für einige Zeit, bis sie die neue menschliche Kolonie auf Neu Caprica entdeckten, und dort mit erheblicher Unterstützung und einem zweiten Auferstehungsschiff erschienen (Virus).


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