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Schlacht bei der Ragnar-Anlegestelle

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Version vom 13. November 2008, 11:31 Uhr von Enabran (Diskussion | Beiträge) (Überarbeitung abgeschlossen)


Schlacht bei der Ragnar-Anlegestelle
Die Galactica gibt der zivilen Flotte Feuerschutz.
Die Galactica gibt der zivilen Flotte Feuerschutz.
Konflikt Zweiter zylonischer Krieg
Datum Tag 1-6
Ort Ragnar Anlegestelle
Ergebnis Erfolgreiche Flucht aus dem kolonialen Raum
Kontrahenten
Überreste der Kolonialflotte Zylonen
Befehlshaber
Commander William Adama Basisschiff-Kommando
Truppenstärken
Kampfstern Galactica, 40 Viper, Raptoren 3 Basisschiffe, entsprechende Anzahl Jäger
Materielle Verluste
Mindestens 8 Viper Schätzungsweise 30 Jäger
Opfer
1345 Zivilisten Unbekannt, dutzende Jäger
Schlachten-Chronologie
Vorherige Nächste
Fall der Scorpio Flottenwerft Schlacht bei der Ragnar-Anlegestelle Scharmützel über dem Roten Mond



Die Schlacht bei der Ragnar-Anlegestelle markiert Kampfstern Galacticas erfolgreiche Durchbrechung einer zylonischen Blockade rund um die Ragnar Anlegestelle. Darüber hinaus wird die Flucht der der Galactica und ihre Flotte von der fünftägigen Verfplgung einer Zylonenarmade dokumentiert (Miniserie, "33 Minuten").

Nachdem bekannt wird, dass viele Kampfsterne, einschließlich des Flagschiffes Atlantia der Kolonialflotte, zerstört wurden, übernimmt Commander William Adama das Kommando über die verbliebenen kolonialen Streitkräfte und beordert sie per Funk zur Station Ragnar -einem Munitionsdepot- um dort einen Gegenangriff vorzubereiten.

Die Station befindet sich in der oberen Atmosphäre des Gasriesen Ragnar und enthält all die Munition, die die Galactica so dringend benötigt, da sie ihre eigene Vorräte im Zuge der Außerdienststellungszeremonie[1] vernichtet hatte. Die Lage der Station bietet auch einen effektiven Schutz vor zylonischen Angriffen, wegen einer besondere Form der elektromagnetischen Strahlung, die durch die obere Atmosphäre des Planeten verursacht wird und nach längerer Zeit Schäden an der Hardware der Zylonen verursacht. Die Strahlung stört außerdem die DRADIS-Erkennung, so dass Angriffe innerhalb der Wolke bestenfalls problematisch sind.

Die Galactica erreicht den Treffpunkt mittels Überlichtsprung, um die Zylonishce Flotte, die zwischen der Galactica und der Station Ragnar liegt zu umgehen. Einige Zeit später erreicht eine zivile überlichtfähige Flotte von Flüchtlingen, die von der neuen Präsidentin Laura Roslin zusammengestellt wurde, die Station. Da keine weiteren militärischen Schiffe am vereinbarten Sammelpunkt eintreffen, wird darauf geschlossen, dass die Galactica das einzige bekannte noch existierende Großkamfschiff ist, dass in der Lage ist einen Gegenangriff durchzuführen.

Trotzdem hält Commander Adama an seinem Plan für einen Gegenangriff fest. Erst Präsidentin Roslin kann ihn davon überzeugen, das der Krieg vorbei ist und die Menschen verloren haben; die Galactica ist waffentechnisch hoffnungslos unterlegen, die Kolonien sind zerstört und er ist von den letzten 50.000 Menschen umgeben. Daraufhin ändert er seinen Plan und will nun der Flotte Geleitschutz geben und aus dem Heimatsonnensystem der Zwölf Kolonien[2] weit weg in den Prolmar Sektor springen; und niemals wieder zurückkehren.

Bei einer Aufklärungsmission zum Rand der Atmosphäre Ragnars entdeckt Lieutenant Kara Thrace wenigstens zwei zylonische Basisschiffe, mindestens 10 Kampfgeschwader Jäger, sowie zwei Abteilungen Aufklärungsdronen. Da ein Sprung innerhalb der Atmosphäre Ragnars wegen der dortigen Strahlung und elektromagnetischen Interferenzen unmöglich ist, verlässt die Galactica den schützenden Sturm und positioniert sich selbst als Schild zwischen die Basisschiffe und die Flotte. Mit ihren nun vollbestückten Waffen baut sie einen Verteidigungsperimeter gegen die Basisschiffe auf, während ihre Viper sämtliche Jäger angreifen, die versuchen hinter die Galactica zu gelangen. Später taucht noch ein drittes Basisschiff auf und nimmt sie mit Raketen unter Beschuss.

Nachdem das letzte zivile Schiff gesprungen und alle Viper wieder an Bord sind, springt auch die Galactica in sicheren Raum. Die Zylonen betreten kurz nach der Schlacht die Station und holen einen vermeintlichen Zylonenagenten, der dort von den Kolonialen zurückgelassen wurde, ein Nummer Fünf Modell, das sich als Aaron Doral ausgab ab (Miniserie).


Die Verfolgung

Etwa einen Tag nach dem Ende der Schlacht über Ragnar, werden die Kolonialen von den verfolgenden Zylonen überascht - die Weite des Raumes sollte einen solchen Vorfall praktisch unmöglich machen. Stattdessen springen die Zylonen für funf Tage alle 33 Minuten und über 240 Sprünge in die unmittelbare Nähe der Flotte und setzen ihre angriffe fort indem sie hunderte von Jägern starten und Raketensalven abschießen.

Nach 239 Sprüngen erscheint ein ziviles Passagierschiff, die Olympic Carrier, nicht am vereinbarten Treffpunkt. 33 Minuten später glänzen diesmal auch die Zylonen durch Abwesenheit. Als die Olympic Carrier aber nach einiger Zeit doch wieder auftaucht, befiehlt Commander Adama den Countdown neu zu starten. Adamas Befürchtungen in Bezug auf das Passagierschiff werden bestätigt, als 33 Minuten später auch die Zylonen wieder da sind. Als dann auch noch der Nuklearwaffenalarm anzeigt, das die Olympic Carrier Atomwaffen an Bord hat, lässt Commander Adama das Schiff zerstören. Nach einem weiteren Sprung wird die Flotte von den Zylonen nicht länger verfolgt (33 Minuten).

Referenzen