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Tuesday, June 28, 2016 (11:32 pm CST)
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Kampfstern, Galactica-Typ

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Dieser Artikel befasst sich mit der ursprünglichen Kampstern-Klasse aus der neuen Serie (zu der die Galactica gehört). Für Informationen über die Kampfsterne der alten Serie, siehe Kampfstern (TOS). Für Informationen über die neuen Kampfsterne der Mercury-Klasse, siehe Mercury-Klasse.


Kampfstern, Galactica-Typ
Bsg-bsg-1.jpg
Zugehörigkeit: Kolonial
Typ: Kampfstern
Überlichtfähig: ja
Antrieb: 2 Überlichttriebwerke[1], 6 Unterlichttriebwerke, 40 Manövertriebwerke[2]
Besatzung: 4000 bis 5000 [3]
Kapazität:
Kommandierender
Offizier:
Erster Offizier:
Rolle: Träger-Schlachtschiff-Hybrid
Bewaffnung: Haupt- und Nahverteidigungsgeschütze, konventionelle Raketen, Nuklearraketen, Viper, Raptoren
Luftunterstützung: {{{Luftunterstützung}}}
Start- und Lande-
einrichtungen:
{{{Einrichtungen}}}
Status:
Maße
Länge: 1414 Meter
Breite: 555 Meter (Gondeln ausgefahren)
Höhe: 177 Meter
Spannweite:
Andere: Landebuchten[4]
Länge: c.a. 615 Meter
Breite: c.a. 110 Meter
Höhe : c.a. 64 Meter


Inhaltsverzeichnis

Überblick

Zerstörter Kampfstern des Galactica-Typs über Caprica (Miniserie)

Ein Kampfstern des Galactica-Typs ist ein koloniales Großkampfschiff, das die Fähigkeiten eines Flugzeugträgers und eines Schlachtschiffes in sich vereint. Die ersten zwölf dieser Kampfsterne wurden zu Beginn des Zylonenkrieges gebaut, wobei jeder eine der Zwölf Kolonien repräsentierte (Miniserie).

Nach Ende des Krieges blieben die ersten Kampfsterne weiter im Dienst und es wurden viele neue gebaut. Zur Zeit des Falls der Zwölf Kolonien war die Galactica der letzte noch im Dienst befindliche Kampfstern ihrer Art, stand aber ebenfalls kurz vor der Stillegung.

Die ursprünglichen Kampfsterne sind über 1414 Meter lang und beherbergen mindestens 4 Geschwader Viper-Raumüberlegenheitsjäger zu je 20 Stück, sowie mehrere nukleare Gefechtsköpfe. Ein voll bewaffneter Kampfstern ist in der Lage, eine Vielzahl offensiver Operationen durchzuführen, während seine Verteidigungseinrichtungen gleichzeitig maximalen Schutz sowie die Möglichkeit, dem Feind im Nahkampf zu begegnen, bieten.

Layout

Das grundlegende Design der Galactica und ihrer Schwesterschiffe kann in zwei Hauptsektionen unterteilt werden: die Haupthülle und die zwei Landedecks.

Haupthülle

Sie stellt den Hauptteil eines Kampfsterns dar und kann wiederum in drei Teile unterteilt werden:

  • Der "Alligatorkopf" enthält unter anderem die Wassertanks (Wassermangel).
  • Das Mittelschiff enthält den Mechanismus zum Einfahren der Flugdecks und Verbindungen zwischen den Flugdecks für den Transfer von Ausrüstung und Personal (Miniserie).
  • Die Achtersektion enthält die Unterlichttriebwerke und den Überlichtantrieb. Vier der sechs Unterlichttriebwerke befinden sich in extra Gondeln, die zwei anderen zwischen ihnen.

Landebuchten

Die Landebuchten befinden sich mittschiffs sowohl Steuerbord als auch Backbord in speziellen Gondeln. Sie enthalten die Start- und Landeeinrichtungen für die Vipergeschwader und Raptoren. Während des normalen Betriebs befinden sich diese Gondeln außerhalb der Haupthülle, nur für einen Überlichtsprung werden sie eingefahren.

Jede Gondel besteht aus zwei Hauptdecks: der oben liegenden Landebahn, die sich über die gesamte Länge der Gondel erstreckt, und darunter die aus mehreren Startröhren bestehende Startbahn. Das vordere Ende der Landebahn dient zudem als Startbahn für Raptoren und Shuttles. Die Landebahn ist groß genug um verschiedenste Typen kolonialer Schiffe aufzunehmen, selbst große Passagierschiffe wie den Kolonial Transporter 798. Im oberen Teil der Landebahn befinden sich Andockringe, die eine Verbindung zwischen dem angedockten Schiff und dem Kampfstern ermöglichen.

Das Hangardeck unterhalb der Landebahn wird vor allem zur Aufbewahrung der Jäger verwendet. Wartung, Betankung und Bewaffnung sowie die Startvorbereitungen finden ebenfalls hier statt. Das Hangardeck zieht sich durch die gesamte Länge der Gondel, kann aber zur Schadenskontrolle in fünf voneinander abgeschottete Sektionen unterteilt werden. Jede Sektion enthält acht Startröhren, zwei Startkontrollstationen und einen Lift zur Landebahn.

Spezifikationen

Abmessungen

Vergleich Kampfstern – Flugzeugträger (credit: Zoic / VF)

Einen Eindruck von der Größe eines Kampfsterns erhält man folgendermaßen: Ein Kampfstern ist über vier mal länger als ein Flugzeuträger der Nimitz-Klasse. Die Landebuchten sind fast doppelt so lang und mehr als 45 Meter breiter. Ihre Höhe entspricht in etwa der der Nimitz-Klasse von der Wasserlinie bis zur Spitze des Turms. Der "Alligatorkopf" ist so breit wie das Flugdeck der Nimitz-Klasse lang. Jede Triebwerksgondel eines Kampfsterns ist groß genug um einen kompletten Flugzeugträger aufzunehmen.

Antrieb

Die Galactica mit allen aktivierten Sublichttriebwerken (33 Minuten)

Trotz ihrer enormen Größe sind Kampfsterne extrem manövrierfähig und können sogar an Raumstationen wie das Ragnar Depot andocken. Kampfsterne sind nicht für den atmosphärischen Flug gedacht, können aber den Stürmen in der oberen Atmosphäre von Gasriesen wie Ragnar widerstehen (Miniserie). Die Überlichtsysteme eines Kampfsterns sind sehr genau, wodurch es möglich ist, das Schiff gefahrlos in einen synchronen Orbit über jeden beliebigen Punkt eines Planeten (Miniserie), mitten in ein Asteroidenfeld (Die Hand Gottes) oder eine dichte Ansammlung von Schiffen (Die verlorene Flotte) zu platzieren. Ihre Reichweite ist den zylonischen Systemen allerdings weit unterlegen (Kobol, Teil I).

Einsatzdauer

Kampfsterne sind dazu gedacht, lange Zeit ohne Versorgung operieren zu können. Ihre Wasseraufbereitungsanlagen sind so effizient, dass sie mehrere Jahre im Einsatz sein können ohne wieder aufgefüllt werden zu müssen (Wassermangel). Kampfsterne sind außerdem in der Lage größere Reparaturen selbständig durchzuführen (Miniserie, Wassermangel), und verfügen auch über kleinere Fabrikationsanlagen (Das Tribunal). Gemüse und Dosenware werden in Titaniumschränken aufbewahrt.

Computersysteme

Die ursprünglichen Kampfsterne verfügten vorsätzlich über keinerlei Computernetzwerke oder drahtlose Kommunikationsgeräte, da die Zylonen in der Lage waren diese zu infiltrieren und zu ihrem Vorteil zu nutzen (Miniserie).

Auch wenn Computer für die Navigation, Schadenskontrolle, Feuerleitung und Berechnung der Überlichtsprünge verwendet werden (Die verlorene Flotte), sind diese nicht miteinander verbunden, für den Fall das einer von ihnen kompromittiert wird.

Auf Veranlassung ihres letzten kommandierenden Offiziers, William Adama, wurden auf der Galactica auch nach dem Zylonenkrieg, und während der langen Friedenszeit, keine Computernetzwerke installiert. Dies bedeutete aber auch, das das neue CNP, mit dem fast alle anderen Schiffe der Kolonialflotte ausgestattet wurden, auf der Galactica nicht eingesetzt werden kann. Es wurde zwar installiert, da es aber auf vernetzte Computer angewiesen ist um optimal zu funktionieren, wurde es nie in Betrieb genommen und mit Ausbruch des zweiten zylonischen Krieges wieder deinstalliert.

Bewaffnung

Flaksperrfeuer durch Galacticas Hauptgeschütze ("Die verlorene Flotte")
  • 24 Hauptgeschütze mit je 2 Kanonen
Acht befinden sich auf der Oberseite und sechzehn auf der Unterseite der Hülle. Von diesen sechzehn sind acht am vorderen Bogen des Schiffes montiert, und so in der Lage, direkt nach vorne zu schießen. Die zwei Kanonen auf jedem Geschütz feuern immer gleichzeitig. Diese großen Waffen sind der Lage, sowohl Flakmunition, als auch hochexplosive Anti-Großkampfschiff-Granaten zu verwenden. Diese haben sich auch als äußerst effektiv gegen zylonische Basisschiffe erwiesen (Schlacht um das Auferstehungsschiff).
Galacticas Nahverteidigung
  • 514 [5] Nahverteidigungsgeschütze mit je 2 Kanonen
Diese kleineren Geschützstände sind aber über das ganze Schiff verteilt. Jedes Rohr verschießt explosive Projektile in einzelnen Feuerstößen.
  • Verschiedene nukleare Gefechtsköpfe.[6]
  • Mindestens vier Geschwader zu je 20 Viper Luft- und Raumüberlegenheitsjäger[7]. Selbst die neuesten Viper Mk. VII sind mit den Start- und Landeeinrichtungen kompatibel.
  • Mehrere[8] Raptor Aufklärungsflugzeuge

Besatzung

Die Besatzungsstärke der Galactica betrug kurz vor ihrer geplanten Stillegung etwa 2800 Personen. Auf einem voll ausgestatteten und bemannten Kampfstern ist diese Zahl mit Sicherheit noch weitaus höher.

Lebenserhaltung

Etwa 12 CO2-Wäscher, die zur Sauerstoffaufbereitungsanlage gehören und die Atemluft mit Sauerstoff auffrischen und Kohlendioxyd herausfiltern, befinden sich über das ganze Schiff verteilt (Die Reporterin).


Anmerkungen

^ In der Episode "Wassermangel" gibt Baltar die zivile Bevölkerung mit 45.265 Personen an. Zieht man diese Zahl von der Gesamtzahl der Überlebenden in dieser Folge - 47.958 - ab, so erhält man 2693. In seinen Podcasts zur Serie erwähnte Ronald D. Moore des öfteren, das die Galactica nur über die halbe Besatzungsstärke verfügt.
^ Tigh: "Maschinenraum: Überlichttriebwerke eins und zwei anwerfen." (Miniserie)
^ Angaben von Zoic ohne Erklärung.
^ Berechnungen basieren auf Angaben von Zoic.
^ Auf dem CG-Modell von Zoic befinden sich 24 große Flakgeschütze. Von einigen Fanseiten werde diese als Railguns bezeichnet, es fehlt allerdings ein Beleg.
^ Auf dem CG-Modell von Zoic befinden sich 452 Nahverteidigungsggeschütze. Andere unbestätigte Angaben reichen von 252 bis 512. Laut des BSG Magazine beträgt die Anzahl 504.
^ Zur Zeit der Episode "Meuterei auf der Astral Queen" verfügt die Galactica über fünf nukleare Gefechtsköpfe. Das ist aber wahrscheinlich weniger als die übliche Anzahl, da sich die Galactica kurz vor der Stilllegung befand und schon zu einem Großteil abmunitioniert war. Es muss also davon ausgegangen werden, dass sie nicht in der Lage war ihren Vorrat an Kernwaffen auf der Ragnar-Station wieder ganz aufzufüllen (was Sinn macht wenn man bedenkt wie einfach es für den angeblichen Waffenschmuggler Leoben Conoy war in die Station einzudringen).
^ Nach der Zerstörung von 20 Viper während des zylonischen Angriffs war es der Galactica immer noch möglich eine Verteidigungsstreitmacht aus 40 Viper aufzustellen. Diese bestand aus dem verbliebenem Mk. VII Geschwader und einem Geschwader Viper Mk. II aus dem Museum in der Steuerbordlandebucht. Dies lässt vermuten, das die Galactica mit nur einer funktionierenden Landebucht in der Lage ist zwei Geschwader auf einmal zu starten. Voll funktionsfähig könnte sie noch zwei weitere Geschwader von der Steuerbordgondel aus starten.
^ Zur Zeit des Angriffs der Zylonen war die Galactica offenbar mit wenigstens acht Raptoren ausgestattet.



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