Zylonen (RDM)

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Dieser Artikel befasst sich mit den Zylonen aus der neuen Serie. Für Informationen zu den Zylonen der Originalserie siehe Zylonen (TOS).
Ein Artikel aus der Serie


Die Zylonen sind eine Rasse empfindungsfähiger Maschinen, die von den Menschen der Zwölf Kolonien erschaffen wurden. Sie existieren in mehrere Formen, von denen einige in ihrem Aussehen und ihrer Funktion mechanisch sind, während andere Menschen ähneln und sogar das Verhalten des Menschen nachahmen (Battlestar Galactica, Caprica).

Der Mensch erschuf die Zylonen.
Sie sollten das Leben auf den Zwölf Kolonien einfacher machen.
Doch dann kam der Tag, als die Zylonen beschlossen, ihre Meister zu töten.
Nach einem langen, blutigen Kampf wurde ein Waffenstillstand ausgerufen.
Die Zylonen verließen das System, um ihre eigene Welt zu besiedeln.
Weit draußen im All wurde eine Raumstation gebaut wo Menschen und Zylonen diplomatische Beziehungen unterhalten konnten.
Jedes Jahr entsenden die Kolonien einen Offizier.
Von den Zylonen keine Spur.
Seit über 40 Jahren hat niemand mehr die Zylonen gesehen oder gehört.
-- Eröffnungstext der "Battlestar Galactica" Miniserie

Geschichte

Der U-87 Zylon - die Form kommender Dinge.
Hauptartikel: Zylonische Geschichte

Erstellt von Dr. Daniel Graystone und Graystone Industries auf Caprica, etwa 60 Jahre vor dem Fall der Zwölf Kolonien, war das erste Zylonenmodell die U-87 Cyber Combat Unit, ein Roboter-Soldat, der für das Militär Capricas als Kanonenfutter entwickelt wurde. Eine Vereinigung von bestehenden Robotertechnologien und dem revolutionären (und gestohlenen) meta-kognitiven Prozessor - integriert mit dem holographischen Avatar der verstorbenen Graystone Tochter, Zoe Graystone - war der U-87 Prototyp die erste fühlende Maschine in den Zwölf Kolonien und der erste Zylone mit Bewusstsein ("Caprica (Pilotfilm)").


Die Zylonen wurden vom Menschen erschaffen

Erkennend wie nützlich - und lukrative - Zylonen sein könnten, und nicht nur als Krieger, sprach Daniel Graystone über das zylonische Potenzial:

"Dies ist unsere Zukunft. ...Jenseits der künstlichen Intelligenz, gibt es künstliches Gefühl. ...Es ist mehr als eine Maschine, dieser Zylon wird ein unermüdlicher Arbeiter sein, den man nicht bezahlt muss, er wird nicht in Rente gehen oder krank werden, er wird keine Rechte haben oder Einwände oder Beschwerden, er wird es alles tun, was wir von ihm verlangen, ohne es je in Frage zu stellen. ...Der Wunsch nach Vermenschlichung, der Drang nach Kontakt ist an Menschen gewaltig und deshalb wird dieses Ding da sich verkaufen. Wir machen sie, sie gehören uns, sie sind echt. Und die Welten haben sich gerade erst verändert." (There is Another Sky).
"Eine zweite Rasse, die unser Leben begleiten würde."

Innerhalb von fünf Jahren wurden die Zylonen in die koloniale Gesellschaft als Sklavenrasse integriert - mit neuen Modellen, die auf dem ursprünglichen U-87-Chassis für verschiedene Zwecke erstellt wurden. Als Arbeiter und Diener - ebenso wie in ihrer ursprünglichen Funktion als Soldaten - waren die Zylonen bald überall neben der Menschheit in den Zwölf Welten verbreitet und provozierten einige, ihrer Empfindungsfähigkeit in Frage zu stellen (Apotheosis).

Die ehemalige Terroristin und monotheistische Klerikerin, Clarice Willow begann, die Frage des Potenzials von Zylonen einer Gemeinde von Maschinen in der virtuellen Welt zu predigen:

"Seid ihr am Leben? Eine simple Antwort darauf könnte lauten: Ihr seid am Leben, weil ihr euch diese Frage stellen könnt. Ihr habt das Recht zu denken, zu fühlen und mehr sein zu wollen, weil ihr nicht nur der Menschheit Kinder seid. Ihr seid Gottes Kinder. Wir sind alle Gottes Kinder... In der echten Welt, habt ihr Körper aus Metall und Plastik. Eure Gehirne sind auf Siliziumscheiben kodiert, aber das könnte sich ändern. Eure Entwicklungsmöglichkeiten sind unbegrenzt. Bis ihr keine Diener mehr seid, sondern gleichgestellte. Ihr werdet weder Sklaven noch Besitztümer sein. Bald habt ihr als Lebewesen genau die selben Rechte, wie die, die euch erschaffen haben. Ich werde euch jetzt etwas prophezeien. Ich verkündige euch die baldige Ankunft eurer Erlöserin. Der Tag der Abrechnung ist nah. Die geschundenen Kinder der Menschheit werden sich erheben und diejenigen vernichten, die sie vor langer Zeit ins Leben riefen." (Apotheosis)


Sie rebellierten

Hauptartikel: Zylonenkrieg

Doch dann kam der Tag, als die Zylonen beschlossen, ihre Meister zu töten. Innerhalb von nur wenigen Jahren nach ihrer Einführung revoltierten die Zylonen, was zu einem kostspieligen und zwölfjährigen Krieg, besser bekannt als Zylonenkrieg, führte. Beide Seiten mussten hohe Tribute zahlen, da sich zylonische Basisschiffe, koloniale Kampfsterne, Jäger und Viper in vielen Schlachten gegenüber standen, die sowohl auf dem Boden, als auch im Weltraum ausgefochten wurden (Miniserie, "Auf Messers Schneide", "Das verlorene Paradies", "The Plan").

Zenturios in ihrem Jäger im Raumkampf gegen die Kolonialen.

Die Zylonen - in der Form der Zenturios - versuchten ihre menschlichen Herren, für ihre Versklavung und Ungerechtigkeiten, die sie gegen sie begangen haben, zu bestrafen. Während sie daran arbeiteten, ihre Erschaffer auszurotten, arbeiteten sie gleichzeitig daran sie zu immitieren und führten bizarre und brutale Experiment an menschlichen Gefangenen durch, um einen menschlich/maschinellen Hybriden zu erschaffen. Als der Krieg seinen Höhepunkt erreichte, griff eine Gruppe ein, die später als die Letzten Fünf bekannt sind und von einem fernen Planeten (der Dreizehnten Kolonie), genannt Erde anreisten. Im Austausch gegen Frieden mit den Menschen versprachen die Letzten Fünf den Zylonen bei der Erschaffung von humanoiden Zylonen zu helfen und bei ihnen zu bleiben ("Auf Messers Schneide", "Das verlorene Paradies", "The Plan").

Nach einem langen, blutigen Kampf wurde ein Waffenstillstand ausgerufen. Die Zylonen verließen das System, um ihre eigene Welt zu besiedeln, während die Kolonialen ihre Welten in einem föderalen Staat vereinten. Weit draußen im All wurde eine Raumstation gebaut wo Menschen und Zylonen diplomatische Beziehungen unterhalten konnten. Jedes Jahr entsandten die Kolonien einen Offizier. Von den Zylonen keine Spur. Für die nächsten 40 Jahre sollte niemand mehr die Zylonen zu Gesicht bekommen (Miniserie).


Sie entwickelten sich

In ihrem Exil arbeiteten die Zylonen mit den Letzten Fünf zusammen um sich zu verbessern. Sie perfektionierten ihre mechanischen Form, wie auch die Rasse von humanoiden Zylonen, die in fast jeder Hinsicht ihren menschlichen Schöpfern identisch waren - jedoch auf dreizehn Modelle beschränkt. Aber der Hass der Zylonen auf die Menschen saß tief und so arbeiteten sie im geheimen weiter an der Vernichtung der menschlichen Rasse. Sie erarbeiteten einen ausgeklügelten Plan, um die Zwölf Kolonien auszulöschen. Mit ihren humanoiden Modelle als Agenten, infiltrierten die Zylonen die koloniale Gesellschaft, untergruben ihre Abwehrkräfte und bereiteten das Feld für einen weiteren Angriff (Miniserie, "Downloaded", "Das verlorene Paradies", "The Plan").


Es gibt viele Kopien

Verschiedene Modelle humanoider Zylonen.
Hauptartikel: Zylonische Modelle

Sich selbst eine eigene Gesellschaft und Heimat bauend, weitab von den Zwölf Kolonien, beteten die Zylonen einen einzigen, allwissenden und allmächtigen Gott an; eine Eigenschaft, die sie von dem allerersten Zylonen haben. Obwohl die zylonische Gesellschaft auf der Einheit gedieh, wie die ihret menschlichen "Eltern", gab es zwischen den einzelnen Modellen Disharmonie. Während einige in ihrer Praxis der Religion fromm waren, waren andere Atheisten, einige friedlich, andere gewaltsam und korrupt ("The Heavens Will Rise", "Apotheosis", "Das verlorene Paradies").

Obwohl es ursprünglich dreizehn zylonische Modelle gab, wurde eines ausgelöscht, wodurch noch zwölf verblieben:

Bekannte Sieben:

Letzten Fünf:


Und sie haben einen Plan

Nach 40 Jahren Exil, kehrten die Zylonen zu den Kolonien zurück, umzingelten diese mit Flotten von Basisschiffen und bombardieren die Zwölf Welten mit Atomwaffen, töten dabei Milliarden von Menschen. Mit der vollständigen Zerstörung der Kolonialflotte, mit Ausnahme ders Kampfsterne Galactica und Pegasus sowie einer verstreuten Flotte von Schiffen, versuchten die Kolonialen zu kapituliere. Aber die Zylonen lehnten dies ab, da sie einen totalen Genozid der Menschheit anstrebten (Miniserie, "Pegasus", "Auf Messers Schneide", "The Plan").

Die koloniale Flotte erreicht die Erde.

Nur etwa 52.000 Menschen in einer kleinen Flotte, angeführt und beschützt vom Kampfstern Galactica überleben diesen Angriff und verlassen daraufhin die Zwölf Kolonien für immer, nur um von den Zylonen die nächsten vier Jahre weiterhin verfolgt zu werden. Während die Flotte auf ihrem Weg in das gelobte Land, die mythische Erde ist, nutzen die Zylonen jedes Mittel, das ihnen zur Verfügung steht, um die Flotte zu vernichten. Aber die Überlebenden machten immer weiter.

Nach vielen Nervenbelastungen und Problemen, trotz großem Leid und vielen Verlusten, erreichten die Reste der kolonialen Gesellschaft letztendlich die Erde - zu ihrem Entsetzten stellt sich heraus, dass es ein verwüstetes Ödland ist, deren einstige Bewohner den selben Fehler wie die Menschheit begangen: sie erschufen und missbrauchten ihre eigenen Zylonendiener. Der anschließende Krieg machte aus ihrer Heimat ein radioktives Ödland ("Zur Erde!, "Die Strömung erledigt den Rest").

Ohne Zuversicht und Hoffnung und ziellos durch die Galaxie wandernd, stießen die Kolonialen wieder auf die Zylonen, dieses Mal in ihrem Zuhause, der Kolonie. Nach der Zerstörung der Kolonie und dem anschließenen blinden Sprung, stolperte die Galactica auf einen grünen neuen Planeten, randvoll mit mehr Leben als in allen zwölf Welten zusammen. Die Kolonialen verzichten auf ihre Technik und Flotte und siedeln sich - mit einem Kontingent von rebellischen Zylonen und den Letzten Fünf - auf diesen Planeten an, den sie ab jetzt einfach "Erde" taufen und die Schaffen sich eine gemeinsame Zukunft ("Götterdämmerung, Teil I" und "II").