Pegasus (RDM)

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Dieser Artikel befasst sich mit dem Kampfstern Pegasus aus der neu interpretierten Version von "Battlestar Galactica". Für Informationen über die Pegasus der Originalserie siehe Pegasus (TOS), für Informationen über die gleichnamige Episode der zweiten Staffel der neuen Serie, siehe Pegasus (Episode).


Pegasus (BS 62)
Pegasus (RDM)
Zugehörigkeit: Kolonial
Typ: Kampfstern, Mercury-Klasse
Überlichtfähig: Ja
Antrieb:
Besatzung: Rund 1.750 Mann [1]
Kapazität:
Kommandierender
Offizier:
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Erster Offizier: {{{xo}}}
Rolle: Träger-Schlachtschiff
Bewaffnung: 34 Hauptgeschütze (30 Zwillingsgeschütztürme und 4 starre Geschütze), Punktverteidigungsgeschütze, konventionelle Raketen, Nuklearraketen, Viper, Raptoren
Luftunterstützung: {{{Luftunterstützung}}}
Start- und Lande-
einrichtungen:
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Status: Zerstört bei der Schlacht von Neu Caprica
Maße
Länge: 1789.8m
Breite:
Höhe:
Spannweite:
Andere:



Die Pegasus (BS 62) ist ein Kampfstern der Mercury-Klasse, der zur Zeit des zweiten Zylonenangriffs von Admiral Helena Cain kommandiert wurde.

Technologisch fortschrittlicher, und von der Größe und Bewaffnung der Galactica überlegen, galt sie als verloren, doch konnte in Wirklichkeit ihrer Zerstörung entkommen und stößt Monate später zufällig auf die Galactica und ihre Flüchtlingsflotte, der sie sich anschließt. Sie spielt eine bedeutende Rolle im kolonialen Kampf ums Überleben bei der Flucht von Neu Caprica.

In der erweiterten Fassung der Episode "Pegasus" bemerkt Admiral Cain, dass das Schiff fast doppelt so groß wie die Galactica ist, jedoch nur die halbe Besatzungsstärke benötigt. Sie bezieht sich dabei möglicherweise auf die doppelten Landebuchten und das gesamte Volumen, jedoch eindeutig nicht auf die Länge, da das Schiff nur 350 Meter länger ist. Die geringere Mannschaftsstärke resultiert aus einer viel fortgeschritteneren Computerisierung und Automatisierung. Sichtbar wird dies vor allem am vergleichsweise kleinen CIC der Pegasus.

Die Pegasus wird in der Flotte auch "Das Biest" genannt (Mensch und Maschine).

Geschichte

Die an der Scorpio Flottenwerft angedockte Pegasus.

Vor dem Fall der Zwölf Kolonien, galt die Pegasus als ein Prestige Schiff der Kolonialflotte.

Frank Bruno erzählt Kendra Shaw auf der Caprica-Transfer-Station, dass "die hälfte der Offiziere auf dieser Basis töten würden, um einen Posten auf diesem Schiff zu erhalten". Scheinbar ist die Pegasus für die Zylonen als militärisches Ziel interessant genug, um es zu infiltrieren, da Gina Inviere (eine Kopie einer Nummer Sechs) die Rolle des Netzwerk-Administrators auf dem Schiff übernimmt (Auf Messers Schneide). William Adama erwähnt bei Präsidentin Laura Roslin den Ruf von Cain und ihrem Schiff (Pegasus erweiterte Version).


Die Pegasus unter schwerem Beschuss.

Zum Zeitpunkt des zylonischen Angriffes befindet sich die Pegasus in den Docks der Scorpio Flottenwerft, an der sie für eine planmäßige dreimonatige Überholung seit Wochen angedockt ist. Aus diesem Grund sind fast alle Computersysteme deaktiviert, wodurch die vorwiegend automatisierte Pegasus zwar teilweise betriebsunfähig, aber auch weniger anfällig für elektronische Angriffe ist. Als die Zylonen ihren Überraschungsangriff auf die Flottenwerft starten, können sie nicht das installierte Kammando Navigations Programm als Hintertür in die Schiffssysteme verwenden und können lediglich das Waffengitter und den Navigationscomputer der Pegasus lahmlegen. Der Angriff läuft für die Zylonen derart gut, dass sie die Einrichtung innerhalb von Minuten zerstören. Durch die vielen nuklearen Explosionen erzeugten EMPs stören das DRADIS der Zylonen, so dass sie vorübergehend nichts von kolonialen Bewegungen in der unmittelbaren Umgebung mitbekommen. Admiral Cain nutzt dies zu ihrem Vorteil und befiehlt mit der Pegasus einen blinden Sprung durchzuführen und so Schiff und Besatzung zu retten.

Ein Zenturio auf der Pegasus.

Nach ihrer Flucht führt Cain die Pegasus in Guerilla-Manier weiter, zylonische Einheiten und Posten anzugreifen um sie zu schädigen oder zu zerstören. Einer dieser Einsätze sollte ein Angriff auf ein leicht bewaffnetes Kommunikationsrelais der Zylonen sein, das sich jedoch als schwer bewaffnete Startrampe für fünfzehn Jägerstaffeln herausstellte. Als sich Cains langjähriger XO, Jurgen Belzen, jedoch weigert alle Viper zu starten, da er es für Selbstmord hält, exekutiert Cain den Mann in aller Öffentlichkeit im CIC und befördert Jack Fisk zum neuen XO. Während der Schlacht ermöglicht der zylonische Agent, Gina, es einem Zenturio-Enterkommando in die Pegasus einzudringen und hohe Verluste unter der Mannschaft zu verursachen. Nach ihrer Offenbarung als Zylon, tötet Gina einige Marines, bevor sie festgenommen werden kann. Nach ihrer Gefangennahme verleitet Admiral Cain ihre Mannschaft zu extremen Methoden, um den Gefangenen zu brechen.

Einige Zeit später bemerkt die Pegasus, dass eine zylonische Flotte, die sie schon seit einiger Zeit verfolgen, nicht wie zuerst angenommen, zufällig springt, sondern gezielt in Systeme, in denen es Rohstoffvorkommen gibt. Bei einem Voraussprung, bei dem sie das nächste potenzielle Ziel dieser Flotte auskundschaften will, trifft die Pegasus dann auf die Flüchtlingsflotte. Wie sich herausstellt springt die zylonische Flotte in Systeme, die zuvor von der Galactica und ihrer Flotte erforscht oder durchquert wurden. Cain übernimmt daraufhin das Oberkommando über die Kolonialflotte und beginnt mit dem Transfer von Versorgungsgütern und Personal der beiden Kampfsterne, einschließlich Captain Lee Adama und Lieutenant Kara Thrace. Cains Gleichgültigkeit gegenüber den Bedürfnissen der zivilen Schiffe bringen Präsidentin Laura Roslin dazu, ihre Anliegen mit Commander William Adama zu besprechen.

Die Pegasus versucht Raketen abzuwehren.

Als bei einer Auseinandersetzung zwischen Chief Galen Tyrol und Lieutenant Karl Agathon und dem "Verhörspezialisten" der Pegasus, Lieutenant Alastair Thorne dieser aus Versehen getötet wird, zögert Cain nicht lange und verurteilt Tyrol und Agathon zum Tode [2]. Da Commander Adama dieses Urteil aufgrund rechtlicher, moralischer und vor allem persönlicher Gründe nicht akzeptiert, verlangt er die Rückgabe seiner Männer und kommt es beinahe zu einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen der Galactica und der Pegasus (Pegasus). Kurz darauf vereinen die beiden Schiffe allerdings ihre Kräfte, um ein zylonisches Auferstehungsschiff mitsamt der es beschützenden Flotte aus zwei Basisschiffen und unzähligen Jägern anzugreifen und zu zerstören. Die Operation endet erfolgreich mit der Zerstörung des Auferstehungsschiffes, sowie einem vollkommen zerstörten und einem zumindest schwer beschädigten Basisschiff. Im Zuge der anschließenden Feierlichkeiten wird Admiral Cain jedoch in ihrem Quartier von Gina überrascht und von ihr erschossen. Gina kann unerkannt von dem Kampfstern entkommen und in der Flotte untertauchen (Die Auferstehung, Teil II).

Cains Nachfolger wird Jack Fisk, der allerdings wiederum einige Zeit später von Handlangern des Schwarzmarktes umgebracht wird, als er sich mit diesem anlegt (Schwarzmarkt). Für eine kurze Zeit ist Chefingenieur Barry Garner Befehlshaber über die Pegasus, kommt aber bei der Schlacht im Binären Sternensystem ums Leben, als er erfolgreich versucht, das Schiff zu retten. Der letzte Kommandant der Pegasus ist Lee Adama (Mensch und Maschine). Zuletzt wird seine Frau, Anastasia Dualla, sein XO (Das neue Caprica, Teil II).

Die verlorene Flotte

Mehrere Schiffe der zivilen Flotte, die von der Pegasus gefunden wurde.

Etwa eine Woche nach dem zylonischen Angriff trifft die Pegasus auf eine kleine Flotte ziviler Schiffe. Diese insgesamt 15 Schiffe sind mit Sprungtriebwerken und sogar Waffen ausgerüstet. Anstatt sie zu beschützen, wie es Commander Adama bei Ragnar tat, sieht Admiral Cain in diesen Schiffen allerdings in erster Linie Ersatzteillager.

Nach einer Durchsicht der Passagier und Bestandslisten der zivilen Schiffe lässt Cain eine Liste von Leuten und Geräten erstellen, die sie als nützlich für die Pegasus erachtet, wie den Luftfahrtingenieur Peter Laird. Einige dieser "Auserwählten" sind jedoch mit ihren Familien unterwegs und weigern sich, sich von ihren Angehörigen zu trennen. An Bord des zivilen Transporters Scylla kommt es deshalb zu einem Aufstand. Cain befiehlt daraufhin ihren Marines die Familien derer zu töten, die sich weigern mitzukommen. Als die wütende Menge gewalttätig wird, führen Lieutenant Kendra Shaw und ihre Marines ihren Befehl aus und töteten 10 Menschen und schüchtern den Rest der Flotte ein.

Daraufhin lässt Cain alle brauchbaren Geräte, einschließlich der Sprungantriebe und Waffen, aus den Schiffen entfernen und anschließend verlässt die Pegasus die zivilen Schiffe und überlässt sie ihrem Schicksal ("Auf Messers Schneide", "Die Auferstehung, Teil I").

Neu Caprica

Nach der Gründung Neu Capricas ist die Pegasus, zusammen mit der Galactica und anderen Schiffen, Teil der orbitalen Verteidigung der Kolonie. Während diesr Zeit lässt Commander Lee Adama die letzten Medizinvorräte an Bord bringen, um den Piloten bestmögliche Versorgung bieten zu können. Ein Jahr nach Beginn der Kolonisierung des Planeten tauchen die Zylonen mit einer Übermacht wieder auf. Da sie nicht in der Lage sind den Planeten zu verteidigen, springt die Pegasus und die anderen Schiffe im Orbit zu ihren Notfall-Sprungkoordinaten (Das neue Caprica, Teil II).

In den folgenden vier Monaten wird ein Plan für eine Rettungsmission erarbeitet, um die auf Neu Caprica verbliebenen Menschen zu holen (Okkupation). Obwohl zunächst Galactica und Pegasus in den Plan involviert sind, entscheidet sich Admiral William Adama jedoch letzten Endes dafür, die Pegasus bei den zivilen Schiffen zu lassen um die Reste der Menschheit noch verteidigen zu können, sollte der Plan schief gehen. adama plant nur die Galactica für die Rettungsaktion ein und befiehlt seinem Sohn, die Pegasus zusammen mit den verbliebenen Schiffen der Flotte an einem Rendezvouspunkt auf ihre Rückkehr zu warten ("Am Abgrund", "Exodus, Teil I").

Entgegen der Befehle des Admirals überlässt die Pegasus ihren Vipern den Schutz der zivilen Schiffen und kehrt mit einer kleinen Besatzung nach Neu Caprica zurück. Die Galactica steht zu diesem Zeitpunkt bereits unter schwerem Feuer von vier Basisschiffen. Die Pegasus schafft es mit ihren Buggeschützen ein Basisschiff zu zerstören und das Feuer der anderen auf sich zu lenken und verschafft der Galactica somit die Möglichkeit ihren FTL-Antrieb zu reparieren und das Kampfgebiet zu verlassen.

Das Ende der Pegasus.

Das schwere Feuer setzt der Pegasus jedoch immer mehr zu und es wird klar, das sie dem nicht mehr lange standhalten kann. Als die Galactica endlich das Kampfgebiet verlässt, schaltet Commander Adama die Geschütze der Pegasus auf Autofeuer und befiehlt der Besatzung das Schiff zu verlassen. Als der letzte Raptor wegspringt ist die Pegasus bereits kritisch beschädigt. Unter ständigem Beschuss kollidiert sie mit einem der Basisschiffe, wodurch dieses zerstört wird. Das steuerbord Flugdeck der explodierenden Pegasus trifft ein weiteres Basisschiff, das ebenfalls zerstört wird (Exodus, Teil II).

Ausrüstung

Die Pegasus verfügt über EloKa-Einrichtungen, mit denen sie unter anderem in der Lage ist feindliche Raketen abzulenken (Die Auferstehung, Teil II).

Desweiteren verfügt sie über Produktionsanlagen, mit denen sie Viper Mark VII selbst herstellen kann, sofern genügen Rohstoffe vorhanden sind (Scar).

Zur Bewaffnung der Pegasus zählen vor allem 30 Zwillingsgeschütztürme, die den Hauptgeschützen der Galactica ähnlich sehen, jedoch wesentlich kleiner sind. Sie sind entlang des gesamten Rumpfes, einschließlich der Landebuchten, etwa auf Höhe der Mittellinie des Schiffs angebracht und verschießen ebenfalls mit hoher Feuerrate explodierende Flak-Granaten. Zusätzlich besitzt die Pegasus 4 starre, nach vorne ausgerichtete Geschütze. Auch kleine Flugabwehr-Geschütze werden im Kampf verwendet.

Die Pegasus hat auch zwei Raptor Startplattformen auf beiden Seiten des Flugdecks, wie man in "Auf Messers Schneide" sieht.

Geschwader

Die Pegasus hat mindestens 10 Staffeln Viper Mark VII. Während der Schlacht im Binären Sternensystem werden vier farbkodierte Staffeln verbal und auf dem DRADIS identifiziert (Mensch und Maschine). Da diese Bezeichnungen später für andere Staffeln mit anderen Piloten verwendet wurden, ist es wahrscheinlich, dass es sich hierbei nur um Code-Namen im Funkverkehr handelt und nicht um formelle Bezeichnungen. Die Geschwader der Galactica haben zum Beispiel bezeichnendere Namen (zum Beispiel Vigilantes) und sind zudem nummeriert. Es ist möglich, dass Farben und Gruppenführer ad hoc vergeben werden und es daneben noch eine formelle Struktur bezüglich der Geschwaderbezeichnungen und ihrer Führer gibt.

Da die Pegasus über 90 Viperverluste erleidet, von denen 32 während dem Angriff auf das zylonische Kommunikationsrelais zerstört wurden, sie aber noch in der Lage ist, einen Großteil von Galacticas Staffeln zu ergänzen, bedeutet dies, dass ihre ursprüngliche Viper Bestückung sehr groß gewesen sein muss. Die genaue Anzahl der Viper pro Staffel bei voller Stärke des Kampfsterns ist ca 20 (Battlestar Galactica RPG). Auch formierte die Pegasus ca 8 Viperstaffeln und 2 Reservestaffeln; die Zahl der Viper pro Staffel muss 20 gewesen sein, um auf die 200 Viper zu kommen.

Die Pegasus verfügte über ca 50 Raptor, da sie mehr als die Hälfte ihrer Abfangjäger und Aufklärungsflieger verloren hatte und bei der Rettungsmission für Caprica können 20 Raptors Raptor eingesetzt werden, wo die Galactica schon Schwierigkeiten hat 5 Raptor zu selben Zeit einzusetzen ("Die Farm", "Leben und Sterben").

Besatzung

Führungsstab zum Zeitpunkt der Zerstörung

Früherer Führungsstab

Anmerkungen

  • Laut David Eicks Video-Blog wäre es finanziell unmöglich gewesen für die Pegasus komplett neue Sets zu bauen. Allerdings haben Eick und Ronald D. Moore bereits ein Jahr zuvor die Sets für ein, letztlich jedoch nicht produziertes, "Lost in Space"-Remake gekauft, das, nach einigen größeren Umbauten und neuer Farbgebung, für die Pegasus verwendet wurde.
  • Das Schiff wurde nach dem geflügelten Pferd der griechischen Mythologie benannt.

Zusätzliche Bilder

Referenzen

  1. In der Episode "Pegasus" erhöt sich die Anzahl der Überlebenden um diese Anzahl. Davor verlor die Pegasus etwa 700 Mann den zylonischen Überaschungsangriff und weitere 816 während dem Angriff auf das zylonische Kommunikationsrelais.
  2. Während seiner Vernehmung von Colonel Saul Tigh in "Leben und Sterben", erwähnt Chief Tyrol, dass er an Bord einer Reihe von Kampfsternen in seiner militärischen Laufbahn, einschließlich der Pegasus, gedient hat, erwähnt aber nicht, dass Cain das Kommando zu dieser Zeit hatte. Wenn es so gewesen wäre und sie ihn kannte, hat sie es jedenfalls nicht Erwähnt.



es:Pegasus (RDM)