Kein Weg zurück

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Kein Weg zurück
"Kein Weg zurück"
Eine Episode der neu-interpretierten Serie
Episoden-Nr. Staffel 1, Episode 5
Originaltitel You Can't Go Home Again
Autor(en) Carla Robinson
Story
Regie Sergio Mimica-Gezzan
Gastauftritte
Produktions-Nr. 105
Quoten
US-Erstausstrahlung USA 2. Februar 2005
UK-Erstausstrahlung UK 15. November 2004
DE-Erstausstrahlung DE 8. März 2006
DVD-Veröffentlichung 20. September 2005 US
28. März 2005 UK
31. August 2006 DE
Bevölkerung 47.954 Überlebende (Bevölkerungsanzahl gesunken. 4)
Zusätzliche Info {{{extra}}}
Episoden-Chronologie
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Zeichen der Reue Kein Weg zurück Das Tribunal
Zusätzliche Information
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Überblick

Am Ende der Episode "Zeichen der Reue" ist Kara Thrace abgestürzt. Commander William Adama und Captain Lee Adama beschließen, die Abgestürzte zu suchen, obwohl dies die Sicherheit der Flotte aufs Spiel setzt.

Zusammenfassung

Auf der Galactica

  • Kara "Starbuck" Thrace wird nach einem Zweikampf mit einem zylonischen Jäger vermisst (Zeichen der Reue). Nachdem er aus den Kampfhandlungen ausscheiden musste, berichtet Hot Dog, dass er davon überzeugt ist, dass Starbucks Viper nicht zerstört wurde.
  • Commander Adama befiehlt, umgehend nach ihr zu suchen. Lee Adama führt die Suchaktion in seiner Viper an.
  • Auf der Oberfläche eines kleinen Mondes wacht Starbuck auf und stellt fest, dass sie noch an ihrem Fallschirm hängt. Dieser wird von einer Böe erfasst, so dass sie nun am Boden entlang schleift. Bevor sie sich von den Seilen des Fallschirms, die sich um ihr Bein gewickelt haben, befreien kann, wird sie eine beachtliche Strecke mitgeschleift, wobei ihr Knie zertrümmert wird.
  • Als die erste Suche nach Starbucks Viper im All ergebnislos bleibt, weist Lieutenant Gaeta darauf hin, dass sie auf dem Mond sein könnte. Adama befiehlt, die Oberfläche des Mondes in niedriger Höhe abzusuchen. Gleichzeitig akzeptiert er ein Angebot von Roslin, die Schiffe der Flotte die Suche im All fortsetzen zu lassen. Lt. Gaeta errechnet, dass der Vorrat an Atemluft in Starbucks Sauerstofftanks noch für 46 Stunden ausreicht.
  • Colonel Tigh befürchtet, dass die Zylonen die Flotte finden könnten, wenn sie sich noch länger in der Gegend aufhalten sollten.
  • In dem Bewusstsein, dass möglicherweise bereits nach ihr gesucht wird, entschließt sich Starbuck zu einem Versuch, auf höhergelegenes Gelände zu gelangen, wo sie bessere Chancen hätte gesehen zu werden. Beim Aufstieg bittet sie die Götter von Kobol um Hilfe. Daraufhin findet sie den von ihr abgeschossenen zylonischen Jäger.
  • Je länger die Suche auf dem Mond dauert, desto mehr beeinträchtigt die staubige Atmosphäre des Mondes die Funktionstüchtigkeit der Viper der Galactica: 13 Viper sind wegen mechanischer Probleme nicht mehr einsatzfähig. Das ständige Fliegen verursacht noch andere Probleme: Die Treibstoffreserven der Galactica für ihre Viper werden alarmierend schnell aufgebraucht.
  • Tigh hebt außerdem hervor, dass die Flotte nun quer durch das Sternensystem verstreut ist, wodurch sie in dem Fall, dass die Zylonen auftauchen, einem Angriff schutzlos ausgeliefert wäre.
  • Auf dem Mond arbeitet Starbuck daran, den zylonischen Jäger wieder flott zu machen. Dafür steigt sie in das Schiff ein. Dabei entdeckt sie, dass es bio-mechanisch ist: im Inneren befinden sich Organe, Adern und Schläuche.
  • Währenddessen bringen William und Lee Adama die Flotte noch stärker in Gefahr, indem sie die Kampfpatrouille-Viper zurück beordern, um bei der Suche zu helfen.
  • Auch als die Uhr im CIC anzeigt, dass Starbucks Sauerstoffreserven vermutlich aufgebraucht sind, setzt Adama die Suche weiter fort. Er entbindet Tigh von seinen Pflichten, als dieser den Befehl zum Weitersuchen kritisiert.
  • Just als ihre Sauerstoffreserven praktisch aufgebraucht sind, findet Starbuck eine Sauerstoffleitung im Inneren des Zylonen-Jägers. Sie versiegelt das Innere des Jägers nach außen hin, damit sie im Inneren atmen kann. Anschließend versucht sie herauszufinden, wie das Schiff funktioniert.
  • Während William und Lee Adama immer noch die Suche auf dem Mond überwachen, kommt Roslin auf der Galactica an. Entschlossen, dem Ganzen ein Ende zu bereiten, konfrontiert sie die beiden mit ihrer Starrköpfigkeit und der Tatsache, dass sie aus persönlichen Gründen das Überleben der Flotte und der Menschheit aufs Spiel setzen.
  • Die Beiden erkennen, dass sie zu weit gegangen sind. Commander Adama bricht die Suche ab und befiehlt der Flotte, sich auf einen Sprung vorzubereiten.
  • Nach dem erfolgreichen Sprung der zivilen Flotte bereitet sich auch die Galactica auf ihren Sprung vor. Da erscheint ein zylonischer Jäger. Die Viper werden daraufhin für den Start vorbereitet, jedoch erlaubt eine Fehlfunktion in den Startröhren der Galactica nur den Start der Viper von Apollo.
  • Als er sich dem Gegner nähert, entdeckt Lee, dass Starbuck den zylonischen Jäger fliegt; sie hat mit Klebeband ihren Namen auf die Unterseite des Schiffs geschrieben und fliegt in Formation mit Lees Viper. Er begleitet sie zurück zur Galactica, wo sie nach der Landung auf die Krankenstation gebracht wird.
  • Bei einem späteren Besuch in der Krankenstation gratuliert Commander Adama ihr zu ihren Leistungen - indirekt lässt er sie so wissen, dass er ihr die Sache mit Zak vergeben hat.

Auf Caprica

  • Helo und Sharon verstecken sich noch immer in einem Atombunker, aber Helo ist der Meinung, dass sie weiter müssen.
  • Zenturios tauchen auf. Sie führen offenbar eine Suchaktion durch. Ein Kampf bricht aus.
  • Helo wird im Verlauf des Kampfes bewusstlos. Als er wieder zu sich kommt, ist Sharon verschwunden.

Anmerkungen

  • Zylonische Jäger sind biomechanischer Natur; sie benötigen ein von Menschen atembares sauerstoffreiches Gasgemisch.
  • Viper sind atmosphärentauglich - da sie mit Fallschirmen ausgestattet sind, wurden sie wahrscheinlich regelmäßig in den Atmosphären der Kolonien verwendet.
  • Viper können im All wiederbetankt werden (und vermutlich auch in relativ ruhigen Atmosphären).
  • Starbucks beschädigte Viper bricht beim Eintritt in die Atmosphäre des Mondes auseinander, was sie zum Ausstieg mit dem Fallschirm zwingt. Der zylonische Jäger, den sie außer Gefecht gesetzt hatte, ist intakt gelandet.
  • Der Druckanzug, den die kolonialen Piloten verwenden, besitzt ein autarkes Lebenserhaltungssystem, welches den Piloten sowohl in nicht atembaren Atmosphären (Starbuck) als auch im Weltraum (Hot Dog) für eine gewisse Zeitspanne am Leben hält. In der Viper scheint dieses Lebenserhaltungssystem mit dem Pilotensitz verbunden zu sein, der bei einem Not-Ausstieg zusammen mit dem Piloten ausgestoßen wird.
  • Der Luftdruck in der Kabine eines Raptors kann angepasst werden (vgl. Rettung von Hot Dog).
  • Die dichte Atmosphäre auf dem Mond beschädigt die Motoren von einem Drittel der Kampfschiffe und die Suche nach Kara verbraucht 43% der Treibstoffreserven.
  • Präsident Roslin hat das selbe Bild in ihrem Büro, welches die Piloten beim Verlassen des Besprechungsraumes berühren.
  • Das chaotische Innere des Jägers wurde durch die Alien-Filmserie inspiriert, gemäß David Eick im DVD-Kommentar.
  • Die Menschen der Kolonien spielen Pool-Billard.
  • Die Szene, in der Starbuck in dem zylonischen Jäger sitzt und Apollo durch Wackeln mit den Flügeln Zeichen gibt, ist eine Kopie einer Szene mit Apollo und Starbuck in der Folge "Die große Schlacht" der Originalserie.
  • Baltar fordert etwas an, was die Erlaubnis der Präsidentin benötigt - die Benutzung von einem Atomsprengkopf von der Galactica für seine Forschung.
  • William Adama ist nicht in der Lage, starke persönliche Gefühle seinen Pflichten als Commander unterzuordnen.
  • Saul Tigh meint: "Wenn wir acht Kampfflieger aussenden würden um ein Sternensystem nach 60 Schiffe abzusuchen, bräuchten wir dazu Wochen". Demnach könnte die Flotte aus 60 Schiffen bestehen.

Analyse

  • Auf Caprica haben die Zylonen ihre Machenschaften bezüglich Helo ausgeweitet und es scheint, als ob sie seine Gefühle für Sharon testen beziehungsweise vertiefen wollen. "Liebe" und möglicherweise auch "Fortpflanzung" scheinen im Zentrum ihrer Bemühungen zu stehen. Dies wird durch die letzten Episoden bewiesen:
    • Wassermangel: Helo durchsucht den gesamten Frequenzbereich, ohne irgendwelche Signale aufzufangen. Sharon behauptet, dass sie die einzigen übrig gebliebenen Menschen auf diesem Planeten seien. Die Art und Weise, wie sie es sagt, lässt einen unweigerlich an Adam und Eva denken - auch wegen der zahlreichen anderen religiösen Motive, die mit den Zielen der Zylonen zusammenhängen (soweit dies aus der Perspektive von Nummer Sechs bekannt wird);
    • Wassermangel: Dass Zuneigung da ist, ist offensichtlich: seine schüchterne Verlegenheit nach Sharons "spontaner" Umarmung bei der Entdeckung des Radiosignals spricht Bände. Sharons Verschwinden ist vermutlich der erste Versuch, Helos Gefühle für sie zu testen;
    • Zeichen der Reue: Durch das (eindeutig manipulierte) Radio-Signal finden sie einen voll ausgestatteten Atombunker vor, der ungenutzt aussieht und großzügig für eine lange Aufenthaltsdauer von zwei Personen eingerichtet ist;
    • Diese Episode: Als Helo vorschlägt, zusammenzupacken und den Bunker zu verlassen, sieht Sharon ihn etwas merkwürdig an, und sie erwidert: "Es sei denn, du kannst dir einen Grund vorstellen, hier zu bleiben." Die sexuelle Anspielung ist dabei kaum zu überhören. Helo versteht dies als Aufforderung, im Atombunker ("zuhause") zu bleiben. Sharons Anspielung war aber eher ein Versuch herauszufinden, ob er bei ihr bleiben möchte. Sie ist sichtlich enttäuscht, als er beschließt weiterzugehen;
    • Diese Episode: Unmittelbar nach der Entscheidung weiterzugehen tauchen im Restaurant oberhalb des Bunkers Zylonenkrieger auf. Im anschließenden Feuergefecht macht der überlebende Zenturio kaum Anstalten, Helo zu töten oder gefangen zu nehmen, stattdessen ballert er nur im Raum umher und zerstört zahlreiche Küchengeräte;
    • Diese Episode: Als Helo wieder zu sich kommt, ist Sharon verschwunden. Er denkt daraufhin nicht mehr daran, den Planeten zu verlassen, sondern sorgt sich nur noch darum, was Sharon zugestoßen sein könnte.
  • Allerdings gibt es einen potentiellen Schwachpunkt in diesem Teil der Geschichte. Während der Schießerei in dem Restaurant unternimmt der Zenturio keinen überzeugenden Versuch, Helo zu töten – er verwüstet nur die Küche. Dass er weder getötet noch gefangen genommen wurde, sollte Helo eigentlich misstrauisch machen. Wieso sollten die Zylonen das ganze Restaurant aufmischen, um dann nicht einmal nachzusehen, ob er noch lebt oder tot ist? Helo hat einfach keinen Grund geliefert bekommen, die Zylonen zu verdächtigen, dass sie ihn am Leben erhalten wollen und dass er ein "Experiment" für sie ist. Während allerdings Staffel 1 weiter läuft, beginnt Helo allmählich zu bemerken, dass etwas falsch sein könnte.
  • In dieser Episode kommt es womöglich erstmals zu einer subtilen Abgrenzung von Baltars innerer Nummer Sechs zu den Zylonen. Bis dato sprach sie von den Zylonen immer als "wir" – als wäre sie immer noch ein Teil von ihnen. Nun benutzt sie meistens die dritte Person: "sie". Ist dies ein Anzeichen für wechselnde Loyalitäten oder handelt es sich um bedeutungslose Schwankungen in der Wortwahl?
  • Sind alle Zylonen biomechanisch? Dies ist unwahrscheinlich, denn Helo schießt einem zylonischen Zenturio in den Kopf, aber aus der Wunde tritt anscheinend kein Blut aus.

Fragen

  • Fast 50% der Treibstoffreserven der Galactica sind aufgebraucht. Kann die Besatzung zusätzlichen Treibstoff beschaffen, um ihre Viper zu betanken? (Antwort)
  • Welcher Verwendung wird der erbeutete Raider zugeführt werden? (Antwort)
  • Welche anderen Schiffstypen der Zylonen bestehen ebenfalls zum Teil aus biologischen Elementen? (Antwort)
  • Wird sich Helo nun auf die Suche nach der "vermissten" Sharon machen? (Antwort)
  • Wird er sich fragen, warum ihn der Zylonen-Zenturio bewusstlos zurückgelassen hat, statt ihn gefangen zu nehmen? (Antwort)
  • Haben die Zylonen zuerst die biomechanischen Jäger und dann die humanoiden Zylonen entwickelt? (Teilweise Antwort)

Offizielle Statements

  • Bear McCreary bespricht das "Zylonische Thema" und seine Verbindung zu dieser Episode:
"Dieses Motiv wurde ursprünglich mit Töpfen, Pfannen und Toaster wegen des metallischen Effekts gespielt. Es wurde komponiert, bevor ich 'Kein Weg zurück' gesehen hatte, welches eine Szene beinhaltete, in der Helo gegen einen Zenturio kämpft in einer Küche eines Cafés und die Kugeln an den Töpfen, Pfannen und einem Toaster abprallen!"[1]

Bemerkenswerte Dialoge

Kara: Scheiße, was ... Bist du ... lebendig?
  • Starbuck nachdem sie in den Jäger eingestiegen ist:
Kara: Ich beiß' zurück, wenn du mich beißt.
  • Starbuck, nachdem sie die Steuerung des Jägers bewältigt hat:
Kara: Oh, du stinkst, aber du bist 'ne echt heiße Flugmaschine.
  • Die Adamas sprechen über ihre jüngsten Taten:
Apollo: Wieso hast du das getan? Wieso haben wir das getan? War's wegen Kara? Wegen Zak? Weswegen?
William Adama: Kara gehört zur Familie. Da tut man, was zu tun ist. Und bricht manchmal die Regeln.
Apollo: Und wenn ich da unten gewesen wäre?
Adama: Diese Frage erübrigt sich.
Apollo: Bist du sicher?
Adama: Wenn du es wärst, würden wir niemals weiterziehen.

Gastdarsteller

Externe Links

"You Can't Go Home Again" bei scifi.com

Referenzen

  1. McCreary, Bear (10. November 2006). The Themes of Battlestar Galactica, Part II (in English). (blog) Aufgefunden am 25. November 2006.


Battlestar Galactica (neu-interpretiert) – Episodenliste
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